greta jumping the octopus

uff

@janboehm Greta wird mir immer sympathischer!
@janboehm
Das einzige, was helfen wird, ist doch tarsächlich, wenn Juden und Araber Schulter an Schulter stehen und für ein Zusammenleben plädieren. Das Foto har darin zumindest Potenzial

@janboehm
Sie hat schon vor Stunden erklärt, dass sie von der Symbolik nichts wusste, und das Photo ohne Kraken neu gepostet.

https://twitter.com/GretaThunberg/status/1715355506078892505?s=19

Greta Thunberg (@GretaThunberg) on X

It has come to my knowledge that the stuffed animal shown in my earlier post can be interpreted as a symbol for antisemitism, which I was completely unaware of. The toy in the picture is a tool often used by autistic people as a way to communicate feelings. We are of course…

X (formerly Twitter)
@janboehm Diese Lagerbildung ist einfach nur zum Kotzen. Jedes Wort des Supports - egal ob pro Palästina oder pro Israel - wird auf die Goldwaage gelegt und so interpretiert, dass es den anderen maximal schlecht aussehen lässt. Einer Lösung des Konflikts kommt man so keinen Schritt näher.
Ja, der Post von Greta ist angesichts des brutalen und feigen Terrors der Hamas unglücklich und der Zeitpunkt ist fragwürdig. Trotzdem sollte offensichtlich sein, wie er gemeint ist.
@vadorin @janboehm Nein, es ist nicht klar und es ist nicht entschuldbar, wenn man sich nicht klar vom Terror der Hamas distanziert. Diese Aktion von Greta war aus meiner Sicht völlig daneben.
@steffenhe Und damit tust du genau das, was ich kritisiert habe: Du interpretierst die Sache so, dass du den anderen (in diesem Fall Greta) schlecht aussehen lässt.

@steffenhe @vadorin

...bin da nicht so ganz bei Ihnen. Ich sehe da von Frau Thunberg eine reine einseitige Botschaft. Sympathie für Palästina und deren Opfer. Leider keine ansatzweise erkennbare Sympathie oder Empathie für die israelische Bevölkerung und deren Opfer.

Ich lasse mich aber gerne davon überzeugen, dass ich mit meiner Interpretation falsch liege.

@Wupsala @steffenhe Auch das ist wieder eine solche Interpretation. Warum muss eine Sympathiebekundung für eine Seite automatisch bedeuten, dass man keine Sympathie oder Empathie für die andere Seite empfindet? Jeder normale Mensch wird das sinnlose Abschlachten von Menschen durch die Hamas verurteilen. Muss man das deshalb in jedem Post, der auf die Situation der Zivilisten in Gaza aufmerksam macht, erwähnen, damit man nicht falsch verstanden wird?

@steffenhe @vadorin

Sie dürfen mich auch hier wieder gerne korrigieren.

Ich habe noch keinen Post von Frau Thunberg gesehen, indem sie ihr Entsetzen über die Taten der Hamas und das Mitgefühl für die israelischen Opfer zum Ausdruck gebracht hat.

P.S. Die Redakteure der Süddeutschen Zeitung haben da auch nichts dergleichen gefunden.

@Wupsala @steffenhe So genau verfolge ich Greta nicht. Ich folge ihr weder bei Twitter/X noch sonst wo. Ich beziehe mich ausschließlich auf den obigen Post, auf den Jan hier reagiert hat. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es Gretas Absicht war, die Taten der Hamas zu verharmlosen oder unter den Teppich zu kehren.

@steffenhe @vadorin

Ganz ehrlich....das spricht absolut für sie......also sie Vadorin. :D

Mit dem Post von Frau Thunberg bin ich aber immer noch nicht fein.

Wünsche Ihnen eine gute Nacht.

@Wupsala Vielleicht ist es manchmal ein bisschen naiv, aber mit zunehmendem Alter bin ich zu der Ansicht gekommen, dass es immer besser ist zunächst einmal gute Absichten zu unterstellen.

Wünsche Ihnen ebenfalls eine gute Nacht!

@vadorin Es war meine Absicht, Kritik an dem Post und den einseitigen, verfehlten Reaktionen von Greta im Zusammenhang mit dem Terror der Hamas zu äußern.

Wie sollte das denn sonst erfolgen? Oder sind Sie gegen jegliche Kritik an Greta?

Sie hat so viel richtig gemacht beim Klimaschutz und anderen Themen. Aber auch Sie ist nicht fehlerfrei.

@steffenhe Vorab: Ich beziehe mich nur auf den von Jan zitierten Post. Was Greta sonst noch gepostet hat, weiß ich nicht.
Natürlich darf man Greta kritisieren. Hab ich doch auch getan. Aber warum ist es nicht entschuldbar, dass sie sich (in diesem Post!) nicht vom Terror der Hamas distanziert hat? Die Kritik geht mir zu weit, denn das wäre nur dann nicht entschuldbar, wenn sie den Terror verharmlosen oder zumindest die Augen davor verschließen würde. Und das kann ich mir nicht vorstellen.
@steffenhe Die meisten Menschen werden sich darauf einigen können, dass der Terror der Hamas mit nichts zu entschuldigen ist, dass die Lebenssituation der Menschen in Gaza beschissen ist und dass es nicht egal ist, wie Israel auf den Terror reagiert.
Ich denke, es wäre gut, diese Grundsätze bei Posts wie dem von Greta als gegeben zu betrachten, und nicht gleich jeden Unterstützungspost in der einen oder anderen Richtung auseinander zu pflücken.
@vadorin Ja, die meisten Menschen können sich genau darauf einigen, das der Terror der Hamas und dessen Unterstützung mit nichts zu entschuldigen ist und das die Lebenssituation der Menschen in Gaza schlecht war und durch den Angriff der Hamas schlechter wird und dass es nicht egal ist, wie Israel auf den Terror reagiert. Ich auch. Greta hat sich bislang aber nicht so ausgewogen geäußert, sondern antisemitische, pro-Hamas Links geteilt
@vadorin Es geht mir um den Kontext (den sollte man IMMER beachten, wenn man einen Post kommentiert, da der NIE völlig allein beweisbar ist). Greta hat sich - soweit mir bekannt - NICHT vom Terror der Hamas kritisiert, sondern stattdessen Links zu Unterstützern dessen geteilt. Dies ist, was ich kritisiere.
@steffenhe Mag sein. Trotzdem gebe ich ihr den "benefit of the doubt", dass dies nicht in ihrer Absicht lag.
Meine ursprüngliche Kritik bzgl. der Lagerbildung bezog sich aber auf Jans Post, der auch nur auf diesen einen Post von Greta reagiert hat.
@vadorin OK, es sieht so aus, als ob wir uns im Kreis drehen und Argumente wiederholen. Daher zum letzten Mal: mein Argument ist, dass man NIE auf einen Post reagieren sollte, OHNE den Kontext zu beachten. Siehe hierzu auch: auch: https://digitalcourage.social/@Volksverpetzer/111267863593621543
Volksverpetzer (@[email protected])

#Greta #Thunberg wird derzeit für mehrere Posts kritisiert. Einige Accounts, die sie empfiehlt, verharmlosen oder feiern gar #Hamas-Morde und #Terrorismus. #GretaThunberg https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/greta-thunberg-empfiehlt-terrorismus/?utm_source=mstdn

digitalcourage.social
@steffenhe Ja, Kontext ist wichtig. Aber in der Praxis ist es nicht möglich, jeden Post einer Person zu einem Thema zu durchleuchten, bevor man darauf reagiert. Das wird Jan nicht getan haben, das habe ich nicht getan und das tust du ganz sicher auch nicht.
Meine Kritik bzgl. der Lagerbildung war bewusst allgemein gehalten und so sollte sie auch verstanden werden.
@janboehm am besten sagt man einfach gar nichts, denn diese ganzen Solidaritätsbekundungen auf Social Media haben noch nie einen Krieg beendet 🤷 sie tragen einfach nur zur Spaltung der Gesellschaft bei 😔
Antisemitismus im linken Spektrum

Antisemitismus ist kein integraler Bestandteil linker Weltbilder, aber ständiger Begleiter linkspolitischer Bewegungen. Besonders in drei Feldern schlägt er sich immer wieder durch: Kapitalismuskritik, Antiimperialismus und Vergangenheitspolitik.

bpb.de
@janboehm Ganz schlechten Umgang hat die. *ironieaus*
@janboehm kann mich mal jemand über den Oktopus aufklären? Ich habe jetzt schon 10 Minuten gesucht und viele Bedeutungen eines Oktopus gefunden, aber keine die dieses Symbol primär als antisemitisch definiert. Ich habe in der "deconstruct" der BMFSFJ einen Hinweis auf Tentakeln und Kapitalismus gefunden - ist das in diesem Sinne gemeint? Kann man (das eigentlich sehr schöne) 🐙 emoji noch nutzen oder wird man dann missverstanden? 🤔 (ich bin da ernsthaft interessiert!)
@JanGebauer finde ich auch komisch. Ich denke wir sollten uns von den Nazis auch nicht die Kuscheltiere wegnehmen lassen.
@JanGebauer Auf Deutsch wäre das der Krake, und dazu gibt es durchaus Texte (selbst "Datenkrake" für Google wird da als Antisemitisch interpretiert), z.B. hier:
https://marinaweisband.de/ueber-strukturellen-antisemitismus/
Über strukturellen Antisemitismus - Marina Weisband

Es gibt viele Missverständnisse rund um strukturellen Antisemitismus in der Kapitalismuskritik. Ich räume verkürzt mit einigen von ihnen auf.

Marina Weisband
@blueplanetslittlehelper Ja, in den Plakaten erscheint mir das durchaus verständlich. Zugegebenerweise hätte ich mangels Kenntniss der historischen Hintergründe das selbstständig nicht richtig zugeordnet. In diese Fällen ist der 🐙 aber auch eindeutig negativ kontextualisiert. Im beanstandeten Post ist er das zwar per se nicht (ist ja da eher traurig als bedrohlich) aber die inhaltliche Nähe des Tieres zum Thema ist auf alle Fälle sehr schwierig. Vielen Dank für die Aufklärung!
@JanGebauer @janboehm Mal abgesehen davon das die Kritik hier an Greta Quark ist, geht es um den anti-semitischen Stereotyp des „Finanzjudentums“. Hier wurde das Judentum gerne als Krake dargestellt, die die ganze Welt in ihren Tentakeln hält/bzw erwürgt/klammert. Das Kuscheltier was Greta da im originalen Bild hat ist hingegen einfach nur ein häufig von Autisten genutztes Spielzeug um den eigenen emotionalen Zustand nonverbal darzustellen. Siehe z.B. https://www.amazon.de/Kunstify-Octopus-Children-Express-Girlfriend/dp/B08ZSTY8H3/
@SarahX
Hi Sarah, danke für die Info! Mir fehlte hier die Einsicht in antisemitische Symbolik und @janboehm vermutlich die Einsicht in Hilfsmittel für Autisten (mir eigentlich hier auch 🙄). Ich schätze wir haben beide was gelernt 😉
@janboehm Igitt. Wie kann man nur einseitig pro Gaza oder pro Israel sein? Bin für ein freies Palästina und freies Israel, aber solange Hamas oder Siedlungspolitik existiert, kann es kein Frieden geben und es wird immer wieder ein Feuer zwischen Israel und Palästina entfachen!
@janboehm wir müssen uns wohl auch an den Gedanken gewöhnen, dass Spezialisten für ein komplexes Thema nicht jedes komplexe Thema automatisch richtig erfassen. 🤷‍♀️
@janboehm
Kennst du denn das Kuscheltier? Glaub ich relativ beliebt diese Art von Kuscheltier. Das ist eigentlich eher als Moodbeschreibung gedacht. Es ist ein Wendekuscheltier, das auf der einen Seite lächelt und auf der anderen Seite böse guckt, so wie hier im Bild. Ich denke es sollte einfach nur ihre Wut ausdrücken, deswegen wohl mit auf dem Bild. Ich glaube du hast da einfach den Trend von dem Wendeoktopus verpasst, ich glaube das war nicht absichtlich antisemitisch von ihr gemeint. (1/2)
@janboehm
Hätte das mit dem Hintergrundwissen zum Wendeoktopus auch nicht so als Antisemitismus verstanden, wäre es ein normales Oktopuskuscheltier gewesen, dann hätte man vllt schon ein absichtlich platziertes Zeichen vermuten können. Aber doch nicht beim Stimmungsoktopus... (2/2)

@janboehm Nachdem das nun auch in @festundflauschig und im Podcast von @sarahbosetti war: Ich hätte lieber etwas dazu gehört, ob die Person vorne links als Token verwendet wird, wie solcher Protest seriöse Solidaritätsbekundungen mit der Zivilbevölkerung in Gaza delegitimiert usw.

Die Diskussion über den Oktopus bringt niemanden weiter, da es immer eine plausible Ausrede gibt.

Nimmt man an, dass der Oktopus absichtlich als Symbol platziert wurde, wird entgegnet, er das Symbol soll ein negatives Gefühl aus Sicht von Autisten gewesen sein. Nimmt man an, jemand hätte das Symbol sehen müssen, kann entgegnet werden, dass die Person so viel mehr an dem Bild hätte sehen müssen …

Das ist eben auch, was bei der ganzen Diskussion untergeht: Es wird ausführlich das Stofftier künstlerisch analysiert, aber alle die anderen Fragen, die das Bild aufwirft, bleiben unausgesprochen.