Warum wird es immer so emotional, wenn es um den Nahost-Konflikt geht?

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Warum wird es immer so emotional, wenn es um den Nahost-Konflikt geht? - Feddit

Übrigens auch anwendbar bei allen anderen Themen ;)

Naja, mir fällt gerade kein ~75 Jahre andauernder Konflikt ein der von beiden Seiten mit so viel Hass und daraus resultierender Gewalt geführt wird. Es ist also nicht wirklich überraschend, dass dieser noch immer so stark polarisiert. Vor allem nachdem dieser wieder mit so viel blinder Gewalt aufgeflammt ist. Und heute kann jeder hunderte von HD Videos anschauen auf welchen man das Leid der Opfer hautnahe miterlebt. Das ist schon ein ziemlicher Unterschied zu dem was man so vor 20 Jahren oder so miterleben konnte wenn da mal wieder gemordet wurde.
Ich hab ne Studie über einen Fall gemacht, der über 100 Jahre zurückliegt und ähnlich Mechanismen beobachten können. Da gab es nur Zeitungen und Mundpropaganda…
Das überrascht mich nicht mal gross. Ich denke der Wunsch von so Leuten, eine “einfache” Erklärung für eine immer komplexerer werdende Welt ist sicher nichts neues und die Zeiten vor 100 Jahren, waren ja auch sehr turbulent. Heute verbreiten sich so Sachen aber natürlich wesentlich einfacher.
Also nicht direkt… Aber ja, hängt eng damit zusammen. Der Erste Weltkrieg ist daran schuld, dass sich die Sozialisten aufgespalten haben und die Kommunisten entstanden sind. Mein Fokus lag aber etwas versetzt und beginnt mit der deutschen Revolution. Ich hab mir quasi angeschaut was gesagt wurde und wie das die Gegenseite verarbeitet hat. Das Zauberwort sind Projektionen. Es entsteht grob gesagt ein Feindbild, welches sich verfestigt und nur oberflächlich was mit der Realität zu tun hat. Sobald das der Fall ist, lassen sich Konflikte kaum noch lösen.
Ah ja. Das ist auch ein gutes Beispiel. Was da so abging ist auch für mich als doch sehr linke Zecke zum Haare raufen.