Studie der Kultusministerkonferenz : Das Fach Deutsch hat ein Problem

Noch nie waren Neuntklässler so schlecht im Fach Deutsch wie jetzt. Das zeigt eine Studie der Kultusministerkonferenz. Die Experten haben einen Verdacht. Von Andre Kartschall.

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#Kultusminister #Bildung

Studie der Kultusministerkonferenz : Das Fach Deutsch hat ein Problem

Noch nie waren Neuntklässler so schlecht im Fach Deutsch wie jetzt. Das zeigt eine Studie der Kultusministerkonferenz. Die Experten haben einen Verdacht. Von Andre Kartschall.

tagesschau.de
@tagesschau Und damit verlässt dann auch die Tagesschau wegen Clickbaitings wieder meine Timeline!
@daarin @tagesschau ja genau: "Experten haben einen Verdacht"-> click mich um diesen krassen Verdacht zu erfahre. Wahrscheinlich Corona und irgendwas mit Internet.
@SomeAnoTooter @tagesschau
Bildungsferne Schichten und Haushalte die kein deutsch sprechen, nicht, dass es wichtig wäre. Oder überraschend.
@daarin @tagesschau Also bei denen, welche schon vor Corona schlechtere Chancen auf gute Bildung in Deutschland hatten. Besonders die grundlegende Bildung muss für alle gleich gut zugänglich sein. Wenn es Möglichkeiten zur Unterstützung gibt, müssen diese, besonders bei erkanntem Bedarf, erfolgreich beworben werden.
@tagesschau Ich hatte erwartet, dass das Problem nutzloser Inhalte besprochen wird. Dass die Kleinen dümmer werden, wissen wir doch schon.
@Apfeldenker @tagesschau ja ja, alle doof heutzutage, nur du warst damals schon schlau.
@Kuli @tagesschau Ich bin selbst noch in der Schule (12.) und merke eben jedes Jahr, wenn neue Fünftklässler kommen, dass die dümmer werden.

@tagesschau

Wie passend: "Auch wurde gefragt, wie häufig zu Hause im Deutsch gesprochen wird."

@tagesschau "mehr oder weniger als 100 Bücher im elterlichen Haushalt vorhanden sind" Also keine Bibliothek im Haus = bildungsfern?
100 Bücher... 😆
@timoka @tagesschau ähm...mein Kind sollte in der zweiten Klasse das Zählen in 5er Bündeln üben und dafür unsere Bücher zählen. ( haben ein bisschen zu viele dafür, sogar seine Bücher waren schon zu viel) Aber anscheinend wurde da so im Schnitt mit 15-20 Büchern gerechnet..
@tagesschau Kein/Kaum Deutschunterricht bisher im Jahrgang meiner Tochter! Englisch 2 mal in der Woche. Lehrermangel und wenig Schulen, zu große Klassen. Wir laufen in eine Bildungskatastrophe hinein. Wäre meine Frau nicht so gut in der Schule gewesen und mit einem Elefanten Gedächtnis gesegnet, wären die Kinder völlig auf sich gestellt.

@tagesschau
Was aber auch dabei rauskam:
Die Jugendlichen sind sehr viel besser in Englisch geworden...
Was ich bei unseren auch absolut bestätigen kann.

Sollte auch dabei erwähnt werden.

@tagesschau

1) Beschämend, die immer währende Kritik an der Intelligenz der jeweils jüngeren Generation.

„Der Spiegel“ 1982:
„Der hessische Staatsgerichtshof hat eine Reform für verfassungswidrig erklärt, die 1972 als gemeinsame »Vereinbarung« von allen westdeutschen Kultusministern für richtig und erforderlich gehalten wurde. Anlaß für die Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe war die wachsende »Kritik an der mangelnden Studierfähigkeit der Abiturienten«

@tagesschau

2) …daß die Schüler bis einschließlich 12. Schuljahr, zum Teil auch noch im 13., zwar Unterricht in Fächern wie Mathematik oder Physik haben, im Abitur darin aber nicht geprüft werden. Eine Abiturprüfung in Englisch, Biologie, Kunst und Religion oder vergleichbaren Kombinationen war deshalb in den meisten Bundesländern möglich - also ohne Mathematik, ohne Deutsch, ohne Physik oder Chemie. Das ist der Ansatz der aktuellen Kritik.“

@tagesschau

3) Noch Fragen? Und 1990 nochmal laute Kritik zur Studierfähigkeit der Abiturienten…usw, usw. …

Fühlt man sich soooo viel besser, wenn man gerne junge Menschen diskreditiert, ohne die heutigen Umstände und Umfänge von Inhalten und Prüfungen zu kennen/zu erleben? Und dabei ignoriert, wieviel leichter es mal war, auch in der Fächerwahl? Dass es NCs erst beginnend seit Ende der 60iger Jahre gibt und Noten quasi egal waren zum Studieren?

@tagesschau

4) Diese „junge-Menschen-Kritik“ ist ähnlich albern, wie die unsachliche Diskussion zum Führerscheinerwerb (mit ihren wesentlich gestiegenen Anforderungen und umfangreicheren Inhalten und Regelungen) heute.