So. Der übliche Aufruf. Heute sind Landtagswahlen, geht hin.

Was uns danach erwartet ist Wahlberichterstattung, die immer Bundespolitiker danach fragt was das für den Bund und die Ampel bedeutet.

Weil das für eine Landtagswahl eine Rolle spielt. Bayern und Hessen sind nicht Berlin.

Ich hab jetzt schon keine Lust.

Dieser Text zeigt das schon wieder sehr gut. https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/landtagswahl-bayern-hessen-100.html Ich finde das nur noch zynisch. Ich wähle hier in Bayern wahrscheinlich den ersten Landtag seit 1950, der kein klares Mehrheitsverhätnis hat (vielleicht nicht mal ne klare Koalition) und es wird sich nur um die Bundespolitik gekümmert. NEIN!

"Midterms" Spinnt ihr? Was soll das? Das ist nicht unsere Verfassung. Ich habe so keine Lust mehr auf diese bescheuerte Politikberichterstattung. Un-er-träg-lich.

Bayern und Hessen wählen: Eine Doppelwahl mit Signalwirkung

Bei den heutigen Landtagswahlen in Bayern und Hessen sieht alles nach Favoritensiegen aus. Wie langweilig? Mitnichten. Diese Doppelwahl sendet aus mehreren Gründen Signale bis Berlin. Alles Wichtige im Überblick. Von Wenke Börnsen.

tagesschau.de

Ich glaube politisch interessierte Menschen sollten gegenüber den öffentlich-rechtlichen Medien fordern, dass Hauptstadtstudios geschlossen werden, dass die Redaktionen regelmäßig rotieren müssen.

Es ist absolut eine Erzählung aus einem Milieu. Und das Milieu, dass das am meisten konsumiert ist das, was Journalisten auf Demos angreift. Und das sind nicht dieselben...

Wehrhafte Demokratie ist halt mehr als über die AfD zu reden.

@advi Genau, um diese Art Rotation zu erreichen, gibt es Hauptstadtstudios. Das sind Korriplätze wie in anderen Ländern auch, und die Korris werden regelmäßig ausgetauscht.
@holgi Aber warum produzieren die dann immer dasselbe? Ich höre dir bei Übermedien regelmäßig zu und merke, die sind schlaue und reflektierte Leute, aber am Ende kommt dann immer diese Soße raus.
@advi @holgi Also ich vermute die Uebermedien Gespraechspartner sind keine repraesentative Menge der Journalisten.
Sogar weiter, auf eine bestimmte Weise & Qualitaet denkende Menge von Journalisten haben nur in begrenztem Umfang Platz in der Gesamtmenge der Medien. Vielleicht sollte Uebermedien mal einen Satz Fragen haben und den vielen Journalisten stellen, bzw. deren Artikel danach auswerten - dann wuerde man sehen wieviele 'tolle Journalisten' sind.
@sodeso Doch, das sind sie. Dein Journalismus-Verständnis ist mindestens schief. @advi
@holgi Ich meinte exakt die Gespraechspartner. Uebermedien Berichterstattung deckt sicher den gesamten Journalismus ab. Doch hast Du mit nen Klatschreporter oder einen der in der Kontroverse steht wirklich als Gespraechspartner gehabt ? Ich verstand @advi
so, als wenn er etwas von den bei Uebermedien Gehoerten ableitete.
Denke gute Journalist arbeiten ungern bei der Boulevardpresse oder als schlecht bezahlt, wenn sie ausserhalb ihren Intellekt teurer verkaufen koennen. Bin da desilliosoniert :(
@sodeso Boulevardjournalismus ist halt auch Journalismus. J ist ja erstmal nix weiter, als ein definierter Werkzeugkasten, und man kann schauen, wie gut oder schlecht das Werkzeug benutzt wird.
@advi ging es um politischen Journalismus, aber das alles gilt letztlich auch für den Boulevard. Dessen Unterschied: Er hat keine Abonnenten, sondern muss sich täglich neu verkaufen. Darum kommt er oft so unangenehm laut daher.