@hart
Das ist leider das Problem mit dem BIP. Es zeigt, wie es der Wirtschaft eines Land insgesamt geht, aber nicht, wie das Geld im Land verteilt ist.
Man müsste das BIP mit anderen Parametern erweitern. Die Verteilung und die Klimabilanz müssen gemessen werden. Und letztendlich müsste die Klimabilanz als Orientierungspunkt dafür dienen, wie weit eine Wirtschaft noch wachsen darf.
@jan @hart Das BIP ist doch die komplett falsche Messlatte. Warum sollte es uns gut gehen, wenn wir immer mehr Ressourcen verschwenden? Warum geht es uns angeblich besser, wenn immer mehr Kleidung vom Bügel direkt in die Tonne wandert oder Nahrung unverdaut auf dem Müll landet?
@slesa @jan @hart Gibt's eigentlich sinnvolle alternative Kennzahlen? Frage für einen… Happiness-Index?
@musevg @jan @hart Ich hoffe inständig auf den Menschen, der morgen den Nobelpreis bekommt... 🙄

@musevg @slesa @hart
Statt einer einzigen Zahl wie beim BIP, braucht man eine Art Dashboard mit Daten zu unterschiedlichen Lebensbereichen.
Beispiel: Der Nationale Wohlfahrtsindex, der 21 ökonomische, ökologische und soziale Komponenten vereint. Der ist im Gegensatz zum BIP in den letzten Jahren nicht gestiegen. Seinen höchsten Wert hatte er 1999.

https://www.deutschlandfunk.de/bruttoinlandsprodukt-alternativen-zum-bip-100.html#Alternativen

Wohlstands-Indikatoren - Alternativen zum Bruttoinlandsprodukt

An der Aussagekraft des Bruttoinlandsprodukts wird gezweifelt. Wie könnten neue Indikatoren für Wohlstand aussehen?

Deutschlandfunk

@jan
Ich frage mich, warum wir alles Leben auf einen Index reduzieren müssen? Leben ist nun mal nicht quantifizierbar.
Genauso schlimm find ichs immer, wenn einige alles auf Arbeit reduzieren müssen. Eine glückliche Beziehung ist keine Arbeit, schon gar keine Beziehungsarbeit.

@musevg @slesa @hart

@freistern @jan @slesa @hart Das eine (Indikatoren) hilft, Dinge und Vorgänge zu vergleichen und zu verfolgen. Und auch wenn "Leben" i.S.v. Lebensqualität nicht quantifiziertbar ist, liefern solche Indikatoren doch gute Näherungswerte.
Das andere (auf Arbeit reduzieren) ist vielleicht ein Problem einer besonderen religiösen Arbeitsethik.
Und das dritte… naja. Wenn du meinst. Dann drücke ich dir die Daumen, dass deine Beziehung auch ohne Arbeit (oder wie du's nennen magst) glücklich bleibt :)