1/ #LetzteGeneration blockiert mit Mietwagen eine Autobahn. Drei Fahrzeuge fahren nebeneinander, bremsen den Verkehr aus, halten. Aktivist*innen blockieren. Kann man als Polizei nichts dagegen machen.

3/ Mit dem Rolli entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn. Sieht man auch nicht alle Tage.

Der Mann links am Auto hat ein Stück Rohr am Finger. Ich glaub, er klebt dann den Finger in das andere Ende des Rohrs und das Ganze wird ins Auto gelockt. So ganz verstehe ich es noch nicht. Muss mal die Pressesprecher*innen fragen.

#LetzteGeneration #Rollstuhl

4/ Mit dem #Motorrad kommt man besser durch.

#Stau #A100

#LetzteGeneration

5/ Einige hier haben sich beschwert, dass die Autofahrer*innen keine Rettungsgasse gebildet haben, aber die können das schon, wie man hier sehen kann.

Ich lebe ja selbst #autofrei und habe keine Ahnung vom Autofahren, habe aber inzwischen gelernt, dass man die selbständig bei Staubeginn und nicht erst bei lalülala bilden muss.

Nun ja. Ich glaube, es wird in nächster Zeit noch weitere Gelegenheiten zum Üben geben.

#LetzteGeneration

6/ Winfried Lorenz (63, Drucker und Tanzlehrer) und Yannik Seuthe von der #LetzteGeneration blockieren mit einem Mietwagen die Autobahn A100.

Ich habe bei der Pressesprecherin nachgefragt, was der junge Mann da treibt. Es ist ein #Fingerlock. Damit lockt man sich irgendwo innen an und das muss dann durchgesägt werden.

7/ Neben mir stand ein Junge bzw. junger Mann. Er schimpfte so zu seinem Kumpel und sagte so dies und das, was halt immer wieder gesagt wird, wenn es gegen die #LetzteGeneration geht. Er endete mit: „Die haben kein Recht zu leben.“ Ich meinte: „Kannst Du das bitte noch mal sagen?“ Er wiederholte alles bis auf den letzten Satz. Ich sprach ihn daraufhin an und sagte ihm, dass er da gerade ganz schlimmen Nazi-Scheiß gesagt hätte.

Er meinte, dass die #Nazis wenigstens keine Kunstwerke beschädigen würden. Ich habe ihm von den #Bücherverbrennungen erzählt. „Entartete Kunst“ fällt mir erst jetzt ein.

Er meinte, dass die Leute zu spät zur Arbeit kämen und ihren Job verlieren würden. Ich antwortete, dass sie ja nichts dafür können, dass sie zu spät kommen, so dass sie auch nicht ihren Job verlieren. Woraufhin er meinte, sein Bruder habe auch seinen Job verloren. Der Chef sei sogar zu ihm nach hause gekommen und habe ihn verprügelt. Ich: Wegen zu spät kommen? Er: Nee, war was anderes.

Es gibt halt sehr verschiedene Unternehmenskulturen in diesem Land ...

Wir haben uns noch ein bisschen weiter unterhalten. Über China und so. Ich habe ihm das mit der Bevölkerungsgröße erklärt und dass China letztendlich unseren Scheiß herstellt. Sein Handy, seine Turnschuhe usw.

Ich habe ihn gebeten, am Abend noch mal über diesen einen Satz nachzudenken.

@stefanmuelller

Tja. Wie hat der Geschichts- und Politikunterricht dieses jungen Mannes wohl ausgesehen?