Eine der größten Fehlentscheidungen der Migrationspolitik waren die von unionsgeführten Bundesregierungen vertretenen Arbeitsverbote. Das hat die Neuankommenden ins Sozialsystem gezwungen und den gefährlichen Vorwurf heraufbeschworen, dass sie auf Kosten anderer leben.
Es braucht genaues Gegenteil: Vom ersten Tag an verbindlichen Pfad, sich von einfachen Jobs und Sprach- wie Bildungsangeboten zum Einzahlen ins Sozialsystem vorzuarbeiten. Das würde obendrein Rechtspopulisten das Wasser abgraben.
@christianschwaegerl ein Freund von mir, Asylant, hat(te) genau dieses Problem. Er durfte nicht arbeiten und muss daher sich und seine 2 Kinder mit dem, was als Sozialleistung gezahlt wird durchbringen.
Wohnen darf er auch nur in einer bestimmten Stadt (Studentenstadt), in der er für 300 Euro pro Person Warmmiete eine Wohnung für sich und die 2 Kinder finden muss.
Da er LGBT ist ist er in der Unterkunft massiv Gefahr ausgesetzt, eine Wohnung findet sich aber natürlich in der Stadt selbst nicht.