Ich halte ja Versuche, Microsoft-Produkte über Verträge datenschutzkonform nutzbar zu machen, für absolut unsinnig. Das ist so, als würde man versuchen, ein Sieb als Wasserdicht zu verkaufen - weil es vertraglich so vereinbart wurde. Was zählt sind Fakten und die lassen sich nicht aus Verträgen entnehmen, sondern bei der Prüfung des Produkts in der Praxis. Aber anstatt das zu tun, werden Juristen engagiert, die das Produkt dann auf dem Papier datenschutzkonform aussehen lassen. 🤦‍♂️
@kuketzblog Es ist vielleicht gar nicht unsinnig, bloß weil es nicht in unserem Interesse ist. Ich hielte es für hilfreicher, das Kind beim Namen zu nennen: Raffinierter Lobbyismus. Und eine Gesellschaft, die es auf Gedeih und Verderb nicht schaffen will, mal substantiell für ihre Interessen zu kämpfen. Eine Gesellschaft, die genau weiß, dass sie im Alltag eigentlich nur Mist macht (Datenschutz, Umwelt, Gerechtigkeit, ..., ...), aber es einfach aus Bequemlichkeit und Desinteresse trotzdem macht.

@kuketzblog Insbes. kenne/kannte ich unzählige Leute, die mal wirklich gute Ansichten vertreten haben. Bis Nestbau und Nachwuchs auf dem Plan standen. Damit war es eigentlich dann immer alles vorbei. Auf einmal haben sie doch alle (bspw.) WhatsApp - weil muss ja, und die Zeit geht ja weiter, und man müsse es ja 'rational' betrachten (was dann bedeutet: alles schlucken, weil muss ja).

Vielleicht ist es einfach ein Problem mit unserem Lebensmodell, und nicht mit Juristen?!