Jede Kürzung an öffentlichen Haushalten ist eine politische Entscheidung und ein politisches Statement. Es ist immer genug Geld da, wenn man es will ("Doppelwums", Aktienrente, Bundeswehr). Die Tatsache, dass Sozialleistungen gestrichen werden, dass Demokratieförderung geschleift wird, dass wir in keine öffentliche Infrastruktur (Bildung, Schienen, etc) ernsthaft investieren ist keine Zwang, das ist politischer Wille.

Lindner und seine Marktsprallos wollen ganz explizit, soziale Programme, nicht marktorientierte Lösungen verwüsten.

@tante ich weiß, mit FDP Bashing kann man sehr viele Bonuspunkte in der eigenen Blase bekommen. Der politischen Kultur im Lande wäre es aber zuträglicher, wenn man um die Sache und die Zahlen streiten würde. Und nicht pauschale Aussagen für oder gegen ein Lager zu treffen, dem man angehört oder auch nicht.
Ausgaben im Bundeshaushalt nach Ressorts bis 2021 | Statista

Die Statistik zeigt die Ausgaben im Bundeshaushalt nach Ressorts¹ in den Jahren von 2017 bis 2021 (in Milliarden Euro).

Statista

@Filibuster @tante Ein weiterer Artikel gespickt mit Zahlen welche die Aussage von "tante" widerlegen:

"Da es für Arbeitslöhne keinen garantierten Inflationsausgleich gibt, steigen damit bei hoher Inflation die Bürgergeldsätze fast automatisch stärker als die Löhne." - Link https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/buergergeld-erhoehung-fuer-wen-sich-arbeiten-in-vollzeit-noch-lohnt-19171773.html

Erhöhung des Bürgergeldes: Für wen sich Schuften noch lohnt

Die Regelsätze in der Grundsicherung steigen deutlich stärker als die Löhne. Wer statt Vollzeit auf einen Minijob umsteigt, stellt sich oft besser.

Frankfurter Allgemeine Zeitung