Ich starrte auf mein Handy und las den Netzwerknamen "26223" mehrmals. Trotz meiner Bedenken wählte ich das Netz aus, getrieben von einer seltsamen Neugier. Sofort füllte sich mein Bildschirm mit einer Nachricht: "Willkommen zu 26223. Du bist nun verbunden. Du bist jetzt einer von uns." Und dann sah ich sie – schattenhafte Figuren, die langsam aus dem Wald kamen, ihre Augen leuchteten, ihr Flüstern verband sich im Chor zu tosendem Lärm als sie skandierten: "Einer von uns, einer von uns."
Mein Verstand raste. Was wollten die von mir? "Nein, ich kann nicht einer von euch sein," stieß ich hervor, aber sie lachten nur. "Oh, du wirst schon sehen. Wir haben unsere Wege, die Herzen zu gewinnen." Sie begannen ein französisches Chanson zu singen.
Die Welschen waren überall, selbst in den tiefsten Wäldern des Internets.
Schon spürte ich in mir den Drang im gestreiften Matrosenhemd zu flanieren und exzessive Diskussionen über die Nuancen von Käse zu führen.

Ich war verloren.

"Mais maintenant, je suis l'un de vous."