"Ich sehe diese Äußerung mehr als ein Ausdruck von Loyalität gegenüber einem Kollegen, mit dem er zusammen an einem Tisch sitzt, als eine Verharmlosung der Sache selbst." Grindel beschreibt den Kern des Problems, ohne es zu merken. Männer unter Männern. Rummenigge ist loyal gegenüber Rubiales, obwohl dessen Verhalten kritikwürdig ist. Grindel verteidigt wiederum KHR: Sie halten zueinander, auch, wenn es eindeutig falsch ist. Genau das ist das Problem. 🤷‍♀️
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Kuss-Skandal: Grindel nimmt Rummenigge in Schutz

Der frühere DFB-Präsident Grindel zeigt Verständnis für Rummenigges Aussagen im Kuss-Skandal um den spanischen Fußball-Verbandspräsidenten Rubiales. Der Bayern-Funktionär sei ein "loyaler Mann".

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Das ist übrigens genau der Punkt, weshalb es Quoten braucht. Weil diese Strukturen sich nicht "freiwillig" und von selbst aufbrechen. Man sieht das auch daran, wie schnell und klar der norwegische Verband unter Lise Klaveness Stellung bezogen hat. Wie gut hätte sie der UEFA getan.
@wortpiratin Der Rest ist aber auch nicht schlecht: "Aber er mag nicht öffentlich den Eindruck erwecken, jemandem da was reinzudrücken."
Genau, jemandem nicht. Aber den Frauen ... damit hat er natürlich kein Problem.
@wortpiratin Quoten bringen überhaupt nichts. Damit überwindet man das System nicht. Wir müssen ein Matriarchat erreichen.
@wortpiratin ich frage mich zudem, ob es nicht diese Angst herrscht, nun könnte „alles“ schlimm sein und einen selbst treffen. Sie könnten die nächsten sein. Was auch zeigt, dass Männer die schlimmsten Dinge machen können und denken, ist alles völlig ok.
@lontrachen Genau dieses "we could be next" ist glaube ich ein großer Teil des Problems.
@wortpiratin … mit solchen Loyalitätsbekundungen und Um-Verständnis-Bitten setzen sie sich zu Rubiales ins Boot 🚣 und unterstreichen damit einmal mehr das Problem, von dem sie offensichtlich ein Teil sind