180° Söder hat nun Aiwanger für Dienstag einbestellt. Er muss für sich bis dahin klären, ob er Bayern für Aiwanger oder für ehrbar hält, ob Aiwanger ihm also nutzt oder schadet. Sprich: ob er diesmal vorgibt ein stabiles Rückgrat zu haben oder ob es ihm mal wieder ihm Wege ist.

@GuidoKuehn
Auch wenn das an sich nicht so falsch ist, so ist es doch sehr monodimensional gesehen.

Die CSU und Söder wollen auch in der nächsten Legislaturperiode wieder regieren.

Dazu benötigt er eine Mehrheit, also 90+X Stimmen. Die hat er mit der Aiwanger-Partei. Ich sage das bewußt so. Ohne Aiwanger brechen die Freien Wähler weg. Dann blieben nur AfD,SPD & Grüne. Alles schwer oder gar nicht zu verdauen.

M.E. ist er hier in einer Zwickmühle.

https://dawum.de/Bayern/

Landtagswahl Bayern: Neueste Wahlumfrage | Sonntagsfrage #ltwby

Auswertung der neuesten Wahlumfrage, Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Bayern mit Koalitionen, dem Umfrageverlauf und Vergleich mit dem Wahlergebnis #ltwby

DAWUM
@HistoPol Ja, Danke für die technische Erklärung einer ethischen Fragestellung. Deutschland war schon öfter, wenn Haltung eine wahltaktische Frage ist. Für mich wäre es keine Frage, weder als Minister, noch als Mensch. Denn auch das ist in Deutschland gut möglich: regieren mit einer Miderheitsregierung. Muss man halt mehr im Plenarsaal und weniger im Bierzelt unterwegs sein.

@GuidoKuehn
(1/2)
Es ging mir darum darzustellen, welche (macht)politischen Überlegungen die bayerischen Regierungsparteien derzeit anstellen.

Zu glauben, Ethik käme an 1. Stelle, entspricht nicht den Wirkmechanismen einer Demokratie, da brauchen wir uns nichts vormachen.

Dennoch glaube ich, dass, wie in Spanien mit #SeAcabó, das Maß für #Aiwanger nun voll ist.
Im Übrigen denke ich, dass die #CSU vermutlich der Hauptgewinner eines FW-Kollapses wäre, wobei auch die #NoAfD vermutlich...

@GuidoKuehn

(2/2)

...ebenfalls deutlich zulegen würde.

Vielleicht wäre diese Selbstreinigung sogar wünschenswert. Zuviel braunes Gedankengut taucht in den "Bürgerlichen Parteien" immer wieder auf.

Damit wären die Fronten geklärt.

Auch deshalb:

Umso wichtiger die aus meiner Sicht verfassungsfeindliche #NoAfD zu verbieten. Das würde zumindest bis zur übernächsten Wahl einige Probleme lösen.