Wer Kinder im Alter von 8-12 Jahren daheim hat oder diese Altersgruppe unterrichtet :
-> welche Fragen stellen die so zu Umwelt und Klima Themen?
Boost gibt gute Karma Punkte 😁

[Hintergrund: Ich konzipiere eine Kinder-Uni Vorlesung zum Thema "Nachhaltigkeit im Alltag' und meine eigenen Kinder sind noch zu jung als Zielgruppe und meine Schüler deutlich zu alt]

#FediLZ #FediEltern @fedieltern

@sinus_kurve @fedieltern

Was ich wichtig finde:
Man neigt dazu, Kindern vor allem zu sagen, was man auf individueller Ebene beitragen kann.
Das ist schön und gut. Selbstwirksamkeit erleben ist konstruktiv und gesund.

Leider führt es auch dazu, dass sie das Gefühl bekommen (und viele Erwachsene haben das auch), dass es auf individueller, privater Ebene machbar wäre, den Klimawandel effizient zu bekämpfen.

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@sinus_kurve @fedieltern

Die kann dazu führen, dass sie sich schuldig fühlen, weil sie immer sehen, was man noch alles tun könnte. Oder wenn sie doch einmal Fleisch essen. Oder wenn sie dann doch einmal einen Flug machen.

Was fehlt ist, den Kindern auch aufzuzeigen, welches die grössten Umweltverschmutzer sind.
Dass es Firmen und Konzerne sind. Dass Reiche für unglaublich viel vom CO2-Ausstoss verantwortlich sind.

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@sinus_kurve @fedieltern

Das gehört als Information halt mit dazu.

Und wenn wir immer wieder hören, dass Kinder ihre Eltern dazu bringen, weniger Fleisch zu essen.... warum sollten sie ihre Eltern nicht auch dazu bringen können, für Erbschaftssteuern, höhere Besteuerung von Reichen etc zu stimmen? Bzw entsprechende Politiker*innen zu wählen?

Man sollte Kinder nicht mit dem Gefühl belasten, sie seien individuell für den Klimawandel verantwortlich.

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