Im Grunde macht die politische Lage mich völlig ratlos: Progressive glauben, die aktuellen Herausforderungen sind Faschismus und Klimawandel, Konservative glauben, Unternehmen hätten zu wenig Geld. Wie soll man da wieder zusammenfinden?
@miriam_vollmer CO2 Neutrale Unternehmen wären hier die Schnittmenge
@miriam_vollmer Ich habe den Eindruck, da fehlt noch die zweite Dimension: Politik für die Zukunft machen vs. "Wie werde ich bei der nächsten Wahl gewählt, alles andere ist zweitrangig". Ich habe den Eindruck, die Progressiven und Konservativen die in der Hinsicht bei Politik-für-die-Zukunft landen sind voneinander auch bei Themen wie Klimawandel nicht allzuweit weg.
@miriam_vollmer In dem man nicht beides als extreme Gegensätze versteht und sie sinnvoll kombiniert. Energiekosten werden durch die Energiewende für eine gewisse Zeit deutlich teurer? Dann benötigen bestimmte Unternehmen gezielt Hilfen, anderen muss man ehrlich sagen, ihr werdet in Zukunft nicht mehr gebraucht, hier sind Alternativen. Aktuell denkt aber jeder nur an seine Position. Keine Zukunft ohne Wirtschaft, keine Wirtschaft ohne Zukunft. Nur vllt. anders.
@miriam_vollmer
*) Unternehmen, die gerade absolute Rekordgewinne eingefahren haben, haben zu wenig Geld
@x1l3f
@miriam_vollmer Ich denke es ist eher die Verwurzelung in klassisch Industriezweige (fossil bzw. Kohle, Gas und Autos) und dort die Gewinne auszuquetschen. Viel Geld kann auch mit EE gemacht werden (hatten wir schon, Wind und Solar ...), würde aber Transformation bedeuten. Das war in den 90ern der Kniff der Grünen für mehr Umwektschutz: mit Umweltschutz kann Geld verdient werden. So rückten sie in die Miitte. Der Wirtschaft könnte es besser gehen, wäre sie schon Richtung CO2 arm transformiert.