Wieso die Panik vor Genderstudien in den USA nicht früher Anklang fand? Wahrscheinlich auch, weil es sich lange um einen antiamerikanischen Diskurs handelte, schreibt @adriandaub in seiner #WOZtäglich-Kolumne.

#Genderstudies #USA #Kulturkampf #Republikaner

https://www.woz.ch/taeglich/2023/08/18/anti-gender-rhetorik-vorbild-europa

Anti-Gender-Rhetorik: Vorbild Europa

@woz @adriandaub Interessante Perspektive (s. a. https://theconversation.com/the-new-war-on-gender-studies-109109)
Ich denke aber, dass die Angriffe spezifisch auf Gender Studies sowohl in Europa wie USA im Kontext eines seit langem geführten Culture War stehen, der immer schon die Universitäten als Brutstätten linken, die Nation zersetzenden Gedankenguts verdächtigt. Dazu brauchte es keine Genderstudies.
The new war on gender studies

A bomb threat outside a gender research institute in Sweden is just one sign that things are escalating in the long battle for global gender equality.

The Conversation

@woz @adriandaub Ist auch bezeichnend, dass DeSantis‘ Kreuzzug Labels wie CRT, gender ideology, Marxism, wokeism nahezu beliebig austauschbar verwendet.

Die aktuellen Angriffe auf akademische und sonstige Freiheiten wären vor kurzem noch undenkbar gewesen, jetzt werden sie achselzuckend hingenommen. Warum jetzt diese Eskalation in #USA? In West-Europa gibt es das auf Regierungsebene nicht.

#Orbans Vorbild ist wichtig, aber das wäre kaum möglich ohne jahrelange ideologische Vorbereitung.