Da die Grünen einerseits die einzigen in der Regierung sind, die sich gegen völligen Quark aus den FDP-Ministerien wehren, andererseits auch die einzigen, die unangenehme Gesetzesvorschläge in Sachen Klima vorbringen, hat die Hauptstadtpresse mit ihrem notorischen Fokus auf Machtdramen sie als Dauerstörer und Querulanten auf dem Zettel, auch da Nichtregieren — siehe SPD — bei diesen Journalist*innen als professionelles Arbeiten durchgeht. So kommen wir jedenfalls nicht in die Zukunft.
@Markus Stein, MdL da bist du aber ein ganz schöner optimist. die spd hat bis jetzt jedes sperenzchen der fdp mitgemacht, am ende hat die fdp alles bekommen, was sie wollte. ein fundament benimmt sich anders. scholz versucht als der gewiefte ruhige onkel rüberzukommen, der alles kontrolliert, der weiß, wass er tut und im hintergrund "führung" macht. dabei ist er nur der typ, der grinsend danebensteht und zusieht, wie die grünen die gesamte prügel von medien und anhängern für das regierungsversagen abbekommen. es nutzt ihm halt nur nichts, aber das scheint er nicht zu bemerken ...
@jabgoe2089 Das hat weniger etwas mit Optimismus zu tun, als vielmehr mit meiner persönlichen Erfahrung, dass Politik mehr ist, als das Aufstellen von Maximalforderungen. Ohne Kompromissbereitschaft ist eine Regierungsarbeit mit 3 beteiligten Parteien nicht möglich. Und es sind gerade die FDP und die Grünen, die diese Kompromissbereitschaft nicht immer zeigen. Gerade beim GEG wurde das deutlich. Ohne die SPD wäre das ganze Ding geplatzt, davon bin ich überzeugt.