"Der Name der Rose" bleibt wohl der stärkste Roman, da es ihm am ehesten gelingt, die Spielereien mit Verweisen und die Versuche, über historische Phänomene zu belehren und diese zugleich ein wenig zu „dekonstruieren“, mit einer tatsächlich gelungenen Geschichte zu vermischen. Ob man den Roman wirklich gelungen findet, hängt wahrscheinlich davon ab, wie viel Belehrung man zu ertragen bereit ist und wie viel Projektion moderner Phänomene in eine ferne Vergangenheit.

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Der Name der Rose – Funktioniert Sherlock Homes im Mittelalter?

Mir ist aufgefallen, dass ich abseits von „Der Friedhof in Prag“ noch überhaupt keine Romane von Umberto Eco besprochen habe. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mit Ausnahme von „Der …

Sören Heim - Lyrik und Prosa