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es kann in einer ungerechten gesellschaft keine humane sterbehilfe geben. warum hab ich versucht hier darzulegen:
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es kann in einer ungerechten gesellschaft keine humane sterbehilfe geben. warum hab ich versucht hier darzulegen:
@freval „no assisted death before assisted life“ war so immer der slogan, nich.
ich finde es inzwischen nur noch gruselig. besonders, da ich inzwischen an dem punkt bin, wo ich eine beträchtliche wahrscheinlichkeit sehe, dass das irgendwann in den nächsten jahren meine entscheidung sein wird. tod oder „leben“ in einer unaushaltbaren situation, ohne hilfe, ohne erleichterung, ohne einen letzten rest lebensqualität. nicht, weil es nicht anders ginge, sondern weil die gesellschaft es so will
@freval noch so ne corona-infektion mit noch einem ähnlichen maß an verschlechterung wie bei der letzten, und dann bin ich da.
ich geh inzwischen einfach davon aus, dass ich höchstens noch ein paar jahre leben werde, obwohl meine krankheit eigentlich nicht zu einer erheblich kürzeren lebenszeit führen sollte. ich geb mir halt mühe, meine paar projekte noch schnell fertigzukriegen, und hoffe, dass ich schneller damit bin als diese gesellschaft, die mich lieber loswerden möchte