In der Regel aller Argumentationsfälle gilt:
Wenn jemand sich verbittet in die rechte Ecke gestellt zu werden, weil man dies und das doch wohl noch sagen dürfe und sich selbst als Mitte der Gesellschaft sieht, dann hätte er ganz gerne die rechte Ecke als Mitte der Gesellschaft.
@GuidoKuehn das sehe ich genauso 👍
@GuidoKuehn Die Gradik ist großartig. Ich bin immer aufs Neuenüberrascht, wie Sie die vielschichtigen Lagen mit Ihren Grafiken auf den Punkt bringen. Danke 🙏🏼
@GuidoKuehn Nein, falsche Schlussfolgerung. Ich beispielsweise lasse mich nicht in die rechte Ecke stellen. Und nun? Jedenfalls möchte ich die rechte Ecke nicht als Mitte verstanden wissen. Aber nach Ihrem Klischee bin ich da per definitionem (weil ich es gesagt habe) drin. Wie darf man/frau sich dagegen wehren, in die rechte Ecke gestellt zu werden? Tue ich es, ist das der Beweis? Nach dieser Logik hat auch die Inquisition funktioniert. Haben Sie Ihren Denkfehler verstanden?
@petraclaudia Sie verstehen die Einleitung „In der Regel aller ..“ nicht und kontern mit biographischer Evidenz. Es steht mir fern Ihnen Absicht zu unterstellen, eine unsaubere Argumentation ist es dennoch. In der Regel muss man sich genau dann gegen eine Verortung in die rechte Ecke wehren, wenn man gerade deren Absichten ganz oder in Teilen wiedergibt. Das hat mit Inquisition nichts zu tun, Sie können halt nicht gleichzeitig als achtsam durchgehen und unachtsam argumentieren.
Habe die Ehre.
@GuidoKuehn danke für Ihre Antwort. Bitte gehen Sie von einer redlichen Diskutandin aus, die um der Wahrheitsfindung willen auch Anfeindung (als Rechte, als "Ossi") riskiert. "In der Regel" ist eine vage Behauptung. Sicher gibt es viele, die tatsächlich "rechts" denken und reden und wo das so zu benennen völlig angemessen ist. Nur leider ist das oft "die Nazikeule", wie das schön metaphorisch genannt wird. Ein Totschlagargument eben. Der Platz geht aus. Ich schreibe im Kommentar weiter.
@GuidoKuehn "Habe die Ehre" ist eine Phrase, die häufig (In der Regel) verwendet wird, um eine Distanz (in der Regel) zu einer unsympathischen Person auszudrücken. So habe ich das verstanden. Ich lese gerade ein interessantes Buch "Die Kunst des Miteinander-Redens", Koautor ist Schulz von Thun. Ich poste später noch etwas dazu in meinem Tröt oder wie das hier heißt.
@GuidoKuehn zu unserer Diskussion. Vermutlich befinden Sie sich hier in dieser Situation des kommunikativen Dreiecksverhältnis. Wesentliche Fragen sind aber auch: was wollen Sie mit Ihren Zeichnungen erreichen? Was erreichen Sie tatsächlich? Wen wollen Sie erreichen? Wen erreichen Sie tatsächlich?