#Alben Juni-Juli 23’

#GeorgeClanton - Ooh Rap I Ya
Die Sommerplatte des Jahres. Klingt wie die 90s Nostalgie eines Paralleluniversums. Ich möchte mich 38 Minuten lang zwischen diese Synth-Schichten einkuscheln

#Mckinleydixon - Beloved! Paradise! Jazz?
Junge was für eine großartige Produktion. Hört sich manchmal so an, als ob eine ganze Bigband hinter Dixon steht. Dass Dixon ein toller Lyriker ist, bewies er schon auf dem letzten Album, jetzt hat die Musik aufgeschlossen

#Squid - O Monolith
Weniger direkt als das Debüt, aber sehr vieles hat dafür Radiohead-artige Grooves

#GrianChatten - Chaos Fir The Fly
Vielleicht besser als jedes Fontaines Album? Fairlies ist eine Bombe. Das Album hat so einen 90s Vibe, der mir sehr zusagt

#BenHoward - Is It?
Kompletter Folktronica Turn, der die Sonne mitbringt. Vom düsteren Ben Howard der 10er Jahre ist nur noch ein wenig Melancholie übrig. Ich mag vor allem wie verspielt alles hier klingt

#KingKrule - Space Heavy
Eine schwere Decke, die sich vollends über einen legt. Mal trostspendend, mal Kehle zuschnürend

#TheJapaneseHouse - In The End It Always Does
Dream Pop für den Sommer mit Autotune-Vocals. Sad To Breathe ist gleichzeitig Sommerzeit Blues in Reinform & Sommerhit

#carlyraejepsen - The Loveliest Time
CRJ hat es zum 2. Mal geschafft, dass mir die B-Seiten besser gefallen als die As. Wenn man Song 1, 12 & 13 streicht, ist das hier nah an Emotion dran

#SweepingPromises - Good Living Is Coming For You
Lo-Fi Post/Dance Punk Scheibe, die klingt als hätte man eine Underground Band aus den frühen 80ern entdeckt. Das Debüt ist aber nochmal ne Ecke stärker

#GregFoat & #GigiMasin - Dolphin
An der Schnittstelle von Jazz und Ambient, die genau nach meinem Geschmack interpretiert wird mit viel Klavier

#BendikGiske - s/t
Repetitives Saxofon, sehr intensive, pulsierende Spielweise. Irgendwo ähnlich zu Colin Stetson

#Protomartyr - Formal Growth in the Desert
Irgendwie ist 2023 das Jahr der „nur“ guten Alben von Topacts. Hier fehlen irgendwie die Übersongs, „Elimination Dances“ kommt da noch am nächsten dran. Dafür gibt’s paar gut nach vorne gehende Songs, die an ihre Zeit 2014-15 erinnern

#BeachFossils - Bunny
Entspanntes Sommeralbum, wer die Band kennt, weiß wie das neue Album klingen wird. Luftiger Dream/Jangle Pop für die Großstadt

#Blur - The Ballad Of Darren
Blur spiegeln hier überwiegend die Melancholie wider, die so klingt, wie sie man sie von über 50 Jährigen erwartet. Die 2 Male, die sie ausbrechen, sind auch die besten Songs (St. Charles, Narcissist)

#PJHarvey - I Inside The Old Year Dying
Ich mag es, aber ich wünschte es würde mich vom Hocker hauen. Gerade der Anfang des Albums ist mir zu karg. Man merkt irgendwo, dass sie hier vorher veröffentlichte Gedichte vertont

#Surgeon - Crash Recoil
Gutes Ding vom Birmingham Sound Veteran

#Nas - Magic 2
Hit-Boy & Nas liefern ein ziemlich gutes Album ab, nicht auf dem Niveau von KD3 oder Magic, aber gut. Das 50 Cent Feature ist jedoch eins der miesesten überhaupt

#bdrmm - I Don‘t Know
Manchmal noch zu viel Effekt und zu wenig Songwriting, aber die Entwicklung ist da. Bin gespannt, wie weit sie ihre Shoegaze/Space Rock Kombi ausreizen können

#ChristineandtheQueens the Queens - Paranoïa, Angels, True Love
Wenn es doch nur deutlich kürzer wäre. Die erste Seite für sich ist ziemlich stark, danach kommt eigentlich nur noch Big Eye an die selbe Qualität heran. Die Produktion ist richtig toll
#TheClientele - I Am Not There Anymore
Die instrumentalen Interludes hätte man getrost streichen können, aber hier sind ein paar ihrer besten Songs seit 2005 drauf. Für Fans von Chamber Pop oder ruhigeren Sachen wie Kings of Convenience