Grad eine Diskussion gelesen wo eine Anti-Humanistin die Erstellerin des Threads verurteilt dass Sie sich in einer hetero Ehe offiziell befindet (was übrigens nicht das Thema war, die Erstellerin suchte Bestand und Rat bzgl der privaten polyamoren Gefühle)

Und die werte AH hatte gesagt dass eine Validierung der Gefühle von Betroffenen in einer Ehe Unfug sei und nicht existieren.

Da ich mit AH noch gar keine Erfahrung habe, ist des normal?

#antihumanismus

Das Konstruktiv der Ehe muss man nicht zwingend mögen. Ebenso ist Kritik daran berechtigt.

Aber ich verstehe nicht wie man die Gefühlswelt von Leuten in einer Ehe (ungeachtet des Geschlechts und der sexuellen Orientierung) einfach so weg wischen will und als Unfug bezeichnet.

Vorallem wenn man dann als Dumm und Trüblich bezeichnet wird weil man diese Aussage doch recht fragwürdig findet.

@Captainfoody Kenne mich mit AH nicht aus, aber diese Einstellung zu Ehe kenne ich auch aus „progressiven“ Bubbles. Ich finds auch super invalidierend, jemandem zu unterstellen, die Person sei in ihrer Ehe gar nicht wirklich glücklich oder unterstütze damit ein problematisches System, auch wenn man das selbst vielleicht anders sieht. Es geht doch darum, mehr Vielfalt zu ermöglichen und nicht das eine aufgezwungene „Richtige“ durch ein anderes zu ersetzen.
Finde Emilia Roigs Buch „Das Ende der Ehe“ dazu übrigens echt super. Aber hat auch nix mit AH zu tun glaub ich.