Es bleibt das große Rätsel, wie Menschen glauben können, Gesellschaften könnten sich nicht an etwas weniger Fleisch, andere Energieerzeugung, vielleicht eine Weile weniger Flüge oder Städte mit mehr Fahrradwegen anpassen, aber problemlos an eine 3 Grad heißere Erde.
@beimwort an die 3 Grad mehr sollen sich ja andere anpassen. An die Radwege und schöneren Städte müssten ja wir uns anpassen.

@beimwort

Dann müsste man Verantwortung übernehmen und das eigene Handeln hinterfragen und sich einschränken 😱. Das mit den 3 Grad mehr ist ja Evolution, Gottgegeben und unbeeinflussbar - das hilft dem eigenen Gewissen ungemein.

@beimwort
Das ist wohl so eine Art selektive Hilflosigkeit.
@beimwort die meisten, die die Klimapolitik ablehnen, sehnen sich doch eh nach den 70ern zurück. Den Wunsch kann man ihnen doch erfüllen: Urlaub auf Rügen statt in Thailand, weniger Fleisch auf den Teller, Bahnnetz noch in die letzten Kleinstädte.
@chemo @beimwort ...jederzeit mögliche nukleare Vernichtung. 😎
@beimwort Mein Telefon sagt mir jeden Tag ich soll "shoppen wie ein*e Milliardär*in". Könnte ja so sein, dass das nicht nur mir so geht. Könnte auch sein, dass Verantwortung auch einfach viel zu oft was ist, was halt anderen machen sollen. Außerdem wird/wurde hierzulande von viel zu Vielen auch viel zu lang geglaubt, dass das Problem eigentlich nur darin besteht, dass die da unten in China sich einfach weigern, ihren Müll so ordentlich zu sortieren, wie die Deutschen. Überhaupt Müllsortieren..
@JayDeeP @beimwort Dein Telefon schlägt dir vor Twitter zu kaufen?
@django @beimwort äh, lass mich kurz überlegen...nein
@JayDeeP @beimwort Mehr weiß ich nicht über das Einkaufverhalten dieser Personengruppe. 😅
@beimwort 3 Grad global bedeuten 5 bis 6 Grad über Land, da das Meer den größten Teil der Erwärmung aufnimmt, d.h. der Lebensraum von Milliarden Menschen wird zerstört
@beimwort Oh, das ist eine wunderbar kompakte Erwiderung gegen alle "aber ich will einfach weiter X machen" Argumente.

@beimwort

meine Erfahrung mit Menschen:

Lernen durch Erfahren. Learning bei Doing.

Das wird dieses Mal viele, sehr viele Leben kosten!

@Sagittarius_Galaxie @beimwort wenn man sich die Vergangenheit und den aktuellen Zustand anschaut - nehmen wir hier mal die Politik -, dann würde ich sagen, das der Mensch nen halben Scheiß lernt.

Ja, es gibt (leider wenige) Menschen, die aus der Vergangenheit und Ihren Erfahrungen lernen, aber es scheint doch sehr danach, das die Mehrheit inzwischen zu dumm ist, aus dem Bus zu winken.

@al_x_mq

Dumm, glaube ich nicht. Ich denke , die einen wollen nix aufgeben und die anderen hoffen auf mehr Wohlstand.

Da die Rechten und Konservativen den Klimawandel leugnen und versprechen alles beim Alten lassen zu können ist die Chance gross, so denken die, dass sich nix ändert.

Ist das Dumm? Vielleicht.

@beimwort

@Sagittarius_Galaxie @beimwort feste Meinung und abstreiten von Fakten, weil diese einem nicht in den Kram passen, ist m.E. dumm.
Schaut man über den großen Teich zu Trūmp- und Mūsk Anhängern, kann man sowas wunderbar beobachten.

„es ist nicht, was nicht sein darf“. Politik, Klima und Umwelt, etc…

Traurig.

@beimwort
Wir verweigern „Change by Design“ und glauben daran, dass „Change by Desaster“ besser für uns ausgeht.
Ist wohl nicht so weit her mit dem ach so großen Hirn der angeblichen „Krönung der Schöpfung“.
#Klimakatastrophe
@beimwort Eventuell ist die Argumentation das Problem. Drei Grad klingt für die Meisten Menschen nicht nach viel. Wer soll schon alle metworologischen Zusammenhänge verstehen? Zudem wähnen wir uns in Europa in einer "Gated Community". Hitze und Dürre sind Probleme für Inder und Afrikaner, aber doch nicht für uns. Dass drei Grad auch mal 40 Grad in Brandenburg sein können ist den Meisten nicht klar.

@beimwort

Die Antwort halte ich für recht einfach:

Eine unheiligeVierfaltigkeit aus Dummheit, Egoismus, Realitätsleugnung und Größenwahn.

@beimwort das ist kein Rätsel. Der Fleischkonsum ist schon merklich zurückgegangen. Aber ganz ehrlich: OHNE tiefgreifende Transformationen mit sich selbst und dem eigenen Leben klarzukommen, ist schon schwer genug. Und: Dass dauert Jahrzehnte. Alle Veränderungen, von denen zu sprichst, finden ja statt, aber sehr langsam. Maßnahmen der Beschleunigung/Überforderung dagegen sind extrem risikoreich und werden zur Abwahl der progressiven Parteien führen, im schlimmsten Fall zum Fall der Demkokratie.
@beimwort
Weil das eine Welt mit massiv weniger Umsatz für die fossile Industrie und z.B. die Autoindustrie wäre. Und dann lässt man Geld springen, um Schwurbler zu unterstützen, Lobbyisten Politikier mit ihren zahlenverdreherischen Machwerken bewerfen zu lassen und droht nebenbei mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und dem Untergang des Brumm-Brumm-Abendlandes.
Das glauben 'die Menschen' doch nicht von selbst. Sie hören, dass sie ihre Gewohnheiten nicht verändern müssen, von allen Seiten und über die 3°C mehr wird einfach nicht geredet, oder es ist yet another summer day.
@daswarkeinhuhn
@beimwort die Leute glauben was sie wollen. Mit der Prämisse "Klimawandel ist eigentlich gut für Deutschland" kommt man da hin. Oder "aber China; ist eh egal was wir machen".

@beimwort

Da ist nicht viel Rätsel hinter. Glauben hat nix mit denken zu tun. Und letzteres tun viele Menschen eindeutig zu wenig.

@beimwort Ich muss JETZT was verändern um SPÄTER etwas zu bekommen. Das war schon immer schwierig. Das ist m.E. ein wichtiger Aspekt der Unvernunft. Und ich muss vorangehen während alle anderen noch fossile Exzesse feiern. Auch blöd. Hier gibt es soziale Kipp-Punkte: Wenn ich der letzte ohne E-Auto (PV- Anlage, Wärmepumpe) bin, dann wird es Zeit, dass ich auch so etwas kaufe. Dies ist gerade gut bei E-Bikes zu beobachten.
@PSchuette @beimwort
“Ich muss JETZT was verändern um SPÄTER etwas zu bekommen.”
Nennt man das nicht Reifung? 🤔
@waschblitz Könnte man so sagen. Wäre nur ungeschickt Leute, von denen man sich eine Verhaltensänderung wünscht, als unreif zu bezeichnen.
@beimwort Ich fürchte, wir brauchen eher 95% weniger Flüge, höchstwahrscheinlich für immer.
@beimwort
Kein Wunder, denn es gibt zu viele Akteur*innen, die suggerieren, daß wir dann im Dunkeln sitzen, das Grillen verboten wird und sonstige Panikmache. Deren Interesse, nichts zu ändern ist zu groß, als daß sie zulassen könnten, daß Menschen begreifen, wie gut es gehen könnte.
@beimwort Nein. Das ist kein großes Rätsel. Es ist die eigene Bequemlichkeit als persönliche Religion mit mir selbst als Gott.
@beimwort Oder wieso sie glauben, technisch so recht triviale Dinge wie der Umbau des Stromnetzes sei unmöglich, während sie sicher annehmen, dass magische Technologien erfunden und massiv ausgerollt werden können, die alle Probleme lösen werden.
@beimwort Ja, und die Antwort auf dieses Rätsel kenne ich auch nicht.😫

@beimwort

Der Hintergrund:

Wahrnehmung des Falls der Utopie der alles beherrschenden Moderne.

Der Traum, der sich von der Vitaminpillen-Ernährung über den Marsflug bis zur "Singularität" erstreckt.

Ist so, als ob eine Religion unter Druck ist. Bei den Tiefgläubigen verstärkt es die Bekenntnis.

Auswege? Letztlich kann eine große Mehrheit die genannten kleinen Schritte akzeptieren - inkl. derer, die nach überstandener Krise dann immer noch zum Mars fliegen wollen(warum eigentlich nicht?).

@beimwort Weil sie denken: „Was soll daran so schlimm sein? Heute Nacht war es 5 grad kälter als heute am Tag, und ich merke das kaum. Da mache ich mir bei 3 Grad nicht in die Hosen.“

Ist nicht so einfach, erfahrbar zu erklären, was der Unterschied zwischen einer Temperaturschwankung und einer Klimaänderung ist. Das eine ist kompensierbar, das andere nicht? Wir können jetzt Wein in Norwegen anbauen? („Wo ist das Problem?“)

Vielleicht ja so: Dürren. Unwetter. Brände. Kein Ballermann mehr. 🤷‍♂️

@beimwort Aber der Nachbar ist doch viel schlimmer.
@beimwort es geht nicht um diese Aktivitäten sondern um den Profit der damit gemacht werden kann. Und Profit machen ist nicht optional bei uns.
@beimwort I’d rather adapt to lifestyle changes than not thrive at all. We cannot survive this 3degree Celsius increase in warming and we’re surely heading there. We all have to do our part.