Die Schuldenbremse hat nur eine Funktion: Investitionen in soziales und Klima zu erschweren. "Wer soll das bezahlen?" gilt nie für Militär oder neoliberale Imaginaries wie Aktienrente und so Humbug. Dafür wird Geld gefunden. *Weil man will*.

Die Tatsache, dass Dinge hier nicht besser werden, ist keine Konsequenz aus "Geldmangel" oder so. Es ist politischer Wille bzw. der Mangel an Wille Dinge aktiv zu tun. Wir haben nicht zu wenig Geld. Uns sind Armut und kollabierendes Klima nur zu egal.

@tante
Eine Schuldenbremse wäre auch gar kein Problem, wenn man da Steuern erheben würde, wo es was zu holen gibt.
Staatsschulden sind immer nicht erhobene Steuern.
@MartinWdd
@wauz @tante @MartinWdd
So ist es. Es gibt in Deutschland keinen Geldmangel. Und es wäre genug Geld da, um alle wichtigen Dinge auf einmal zu finanzieren. Ohne dass jemand es als signifikante Minderung von Vermögen spüren würde. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
@_RyekDarkener_
Die Wikinger haben mit ihren Raubzügen tatsächlich eine Geldkrise beendet, indem sie große Mengen Silber aus sakralen Gegenständen wieder in Zahlungsmittel verwandelt haben.
Seit der praktisch unbegrenzten Schöpfung von Giralgeld gibt es keine solchen Probleme mehr.
Was nicht heißt, dass es keine Probleme gäbe. Bloß sind das jetzt andere.
Der Versuch, die Geldschöpfung jetzt einzubremsen, dient der Umwandlung von Spielgeld in reale Macht.
Das korrespondiert auch mit den Tendenzen, wieder Faschismus als Herrschaftsform einzuführen.
@tante @MartinWdd
@_RyekDarkener_
Ergänzung: Geld ist nie ein Problem. Die Verteilung realer Güter ist es. Um es böse zu sagen: eine Maschinenpistole kann ein ebenso gutes Zahlungsmittel wie ein Bündel Geldscheine sein. Oder sogar besser.
Die Spielregeln rund ums Geld sind einfach ein Machtmittel von Banken.
@tante @MartinWdd