„Es sind sehr oft Wiederholungstäter, die die Freibäder terrorisieren, die Familien und Kinder terrorisieren.“ Dieser Satz des rechten Hardliners und Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner, ist der vorläufige rhetorische Höhepunkt einer besorgt-bürgerlichen rassistischen Hetzkampagne (der juristische Höhepunkt ist der Plan, den Einlass in Freibäder an die Registrierung persönlicher Daten zu knüpfen, vielleicht gibt es ja Jurist*innen, die dazu etwas sagen können). 1/7
Jeder Fall, bei dem die Polizei anrollen muss und die Freibäder geräumt werden, ist einer zu viel. Und dass sich dann Mitarbeiter krank melden, ist auch bezeichnend. Der Kai Wegner hat da jedenfalls nicht randaliert.
Nichtsdestotrotz darf man die Frage stellen, ob man in der Berliner Innenstadt nicht mehr Schwimmbäder haben sollte, dann verringert sich womöglich auch das Konfliktpotenzial.
Und ja: Ausweispflicht und Videoüberwachung ist auch keine Lösung