Und der nächste phänomenale Podcast von
@mdr_san - der gute @Marcel erzählt die Geschichte der ersten Cyber-Katastrophe Deutschlands in #Bitterfeld. Schon in der ersten Folge wirste mit dem Kopfschütteln ob der geballten Inkompetenz nicht fertig. Hör-Empfehlung!

https://www.mdr.de/mdr-sachsen-anhalt/podcast/you-are-fucked/deutschlands-erste-cyberkatastrophe-hack-anhalt-bitterfeld-100.html

You are fucked – Deutschlands erste Cyberkatastrophe | MDR.DE

“You are fucked – Deutschlands erste Cyberkatastrophe” Ein Podcast von MDR SACHSEN-ANHALT über den Hackerangriff, der 2021 den Landkreis Anhalt-Bitterfeld lahmgelegt hat.

Podcast "Digital leben": Cyberkatastrophe. Und jetzt?

Zwei Jahre nach der Cyberkatastrophe von Anhalt-Bitterfeld zeigt der MDR-Podcast "You are fucked", was damals geschah. In der Live-Folge von "Digital leben" fragen wir, was Deutschlands Verwaltungen jetzt tun müssen.

MDR

@jstrauss_md
Kopfschütteln geb ich dir Recht.
Bei Inkompetenz bin ich zurückhaltender, jedenfalls wenn es die IT-Menschen angeht, die dort jahrzehntelang nur als bessere Hausmeister vor allen h hingewerkelt haben und die den Entscheidungsträgern egal waren...

@mdr_san

@Marcel @jstrauss_md @mdr_san Wobei niemand gesagt hat, wo die Inkompetenz liegt. Und wenn man hier keine fachgerechte Stellenbesetzung vornimmt ist das auch Inkompetenz. Genauso wie nicht genug Stellen zu schaffen oder zu besetzen. Im Zweifelsfall gibts Berater und Experten.
@Marcel @jstrauss_md @mdr_san Das da sagt ein doofer ML Papagei dazu, ich gehe davon aus, das eine Beratungsfirma mindestens diese Antwortqualität erreicht
@ulli @jstrauss_md @mdr_san
Es müssen sich auf solche Stellen aber auch Menschen bewerben... In einer Folge kommt auch vor, wie oft die in Anhalt-Bitterfeld Stellen ausgeschrieben haben.
@Marcel @jstrauss_md @mdr_san Ich glaub da bleiben wir uns uneinig, die Bekannten die ich aus der Verwaltung kenne sind sich da trotz verschiedenster Bereiche und Orte recht einig wie schief da Dinge laufen. Und es gibt nicht wenige dei sich wirklich gern für Bürger einsetzen würden und/oder das Lang voranbringen. Und gerade den engagiertesten werden die größten Knüppel zwischen die Beine geworfen.
@ulli @jstrauss_md @mdr_san
Klar. Das ist nicht mal ein Widerspruch. Die Menschen, die dort arbeiten, nehme ich auch als total engagiert wahr. Nur haben Behörden eben auch ein Image, das sie als Arbeitgeber nicht attraktiv macht. Und ich befürchte, das wird noch schlimmer.
In #SachsenAnhalt sind die Hälfte der Verwaltungsmitarbeiter Ü50, 36% Ü55 ...

@Marcel @jstrauss_md @mdr_san Ich hätt ja die Hoffnung das mehr Frischfleisch mehr gut macht, aber vermutlich meinst du die Lücke die erstmal nicht besetzbar ist.

Der Visionär in mir sagt ja, man könnte mit der Verwaltungsdigitalisierung und modernen Möglichkeiten viel abfangen aber ich fürchte das wird durch den Starrsinn einiger Entscheider nicht passieren.

@ulli
Mehr digital zu machen oder automatisch zu entscheiden - ist die einzige Möglichkeit, dem Personalmangel zu begegnen.
Politiker sehen das so.
Ob sich das durchsetzt: 🤷‍♂️
Andere Möglichkeit: bestimmte "Verwaltungsdienstleistungen" gibt's dann einfach nicht mehr...

@jstrauss_md @mdr_san

@Marcel @jstrauss_md @mdr_san Auf jeden Fall sind wir uns denk ich einig, das das neudenken der gesamten Prozesse die Lösung wäre (hätte fast eine Lösung geschrieben ;))
@Marcel @jstrauss_md @mdr_san
Ich dich unbedingt bestätigen. Auch ich habe jahrelang in einem nicht unbedeutenden Unternehmen, teils führend bzw. die fachbezogene Entwicklung treibend, gearbeitet. Jahrelang (seit 1994) wurden die IT-Arbeiten von "Interessierten" bzw. engagierten "Hobbyisten" geleistet. Alle Themen wurden unter Kostengesichtspunkten gesehen, ohne die günstigen "Hausmeister" wäre nichts (!) gelaufen. Sicherheit, muss das sein, was kostet das, Berater? Zu teuer.
Guter Podcast 👍

@Lassalle
Danke!

Was ich in der Recherche auch gemerkt habe: Vergabe an Externe führt natürlich auch dazu, dass Kompetenz verloren geht. Selbst die Kompetenz, IT-Dinge richtig zu beauftragen. 🫣

@jstrauss_md @mdr_san

@Marcel @jstrauss_md @mdr_san
Als bei uns der Profit und der Druck auf neueste Entwicklungen zu groß wurden, entschied die GF von oben herab, es müsste jetzt "professionell" gearbeitet werden, ein Hohn und bei uns eine einzigartige Missachtung der bisher von den "Hausmeistern" geleistete Arbeit.
Was änderte sich? Berater, vom Fach, Tagessätze vom Feinsten, SAP-Beratung! Das kostete ein Vielfaches unseres bisherigen Jahresbudgets.

1/2

@Marcel @jstrauss_md @mdr_san
Es gab auch so schöne Empfehlungen wie von @ulli, teils nicht das Papier wert, Allgemeinplätze. Geld wurde in der Folge rausgeschmissen, um Träume der GF umzusetzen, Verträge mit bisherigen Dienstleistern (Freaks, ausgezeichnet) wurden gekündigt, neue, mit vielfach höheren Stundensätzen eingesetzt. Abschied von gehärteten Linux-Servern, umstellen auf MS-Umgebung.
Es wurde alles bunter, die Verfügbarkeit sank, wir waren dann wirklich nur noch Hausmeister 👿
2/2