Absolut rücksichtsloses #Parken am Freizeitbad in #Offenburg, aber der Stadt #Offenburg ist das offensichtlich völlig egal.
Dass Gehwege, die verkehrsberuhigten Bereiche im Umfeld, Kreuzungen und #Rettungswege zugeparkt sind, egal, ja nicht abschleppen, nur ein paar Zettelchen verteilen. Dass in 1 Stunde nur 19 Verwarnungen ausgesprochen wurden, ein Witz, da sehe ich in 5 Minuten das doppelte.
Und das jedes Wochenende!
Parkchaos am Freizeitbad Offenburg: Das antwortet die Stadt
Wenig überraschend waren am Sonntag bei 35 Grad die Parkflächen rund ums Offenburger Freizeitbad heillos überlastet. Aber die hohe Anzahl von Falschparkern sorgte für Verärgerung. Das sagt die Stadt.
"Kein Abschleppen, keine Parkkrallen, keine Strafen", ärgerte sich der Offenburger Dislo Benjamin Harter. Seiner Meinung nach wird rund ums Freizeitbad viel zu wenig und zu lasch kontrolliert.
Auch Anwohnerin Angelika Hippler ist dieser Meinung (wir berichteten).
19 Fahrzeuge verwarnt
Die Stadt Offenburg hat am Dienstagnachmittag unseren Fragekatalog zu der Thematik in Teilen beantwortet. Demnach sei der Gemeindevollzugsdienst (GVD) am Samstagnachmittag über eine Stunde in diesem Bereich vor Ort gewesen. Dabei seien 19 Fahrzeuge verwarnt worden, davon 13 französische. Parkplatzsuchende seien auf den Parkplatz des OFV verwiesen worden.
Unsere Frage, ob es ein Parkkonzept sowie eine entsprechende Beschilderung gibt, ließ die Stadt unbeantwortet.
Ein Parken auf dem Gehweg, insbesondere auf der Brücke zur Badstraße, sei am Samstagnachmittag nicht festgestellt worden. Am Sonntag war dies der Fall, wie Bilder von Dislo Benjamin Harter dokumentieren. Da keine Fahrzeuge in den ausgewiesenen Rettungszufahrten des Schwimmbades geparkt waren, sei kein Abschleppvorgang eingeleitet worden, heißt es weiter vonseiten der Stadt.
Sonntags hat GVD frei
Und: Für Kontrollen am Sonntag sei die Polizei zuständig, da der Gemeindevollzugsdienst an Sonn- und Feiertagen nicht im Einsatz sei.
Da die Rettungszufahrten des Schwimmbades immer frei gewesen seien, sei bei den Kontrollen des GVD dort bislang noch nie abgeschleppt worden. Über eine Parkkralle verfüge die Stadt nicht. Diese wäre auch nicht zielführender als die Verwarnungen, da die Fahrzeuge "weiterhin stehen", und brächten einen weiteren Aufwand mit sich,
"der von uns nicht leistbar ist".
Keine Unterschiede
Auf die Frage, ob man nicht mit rigorosem Durchgreifen bis hin zum Abschleppen ein Zeichen setzen sollte, antwortet die Stadt: "Ein Abschleppen ist bisher nur in den Rettungszufahrten des Schwimmbades vorgesehen." Auch zur These, dass Franzosen aufgrund des Aufwands verschont würden, äußert sich die Stadt: Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen würden genauso beanstandet wie Fahrzeuge mit deutschen Kennzeichen.
Eine Statistik zur Zahlungsmoral von ausländischen Verkehrssündern führe die Stadt nicht. "Wenn nicht gezahlt wird, stoßen wir an unsere Grenzen, da wir (außer bei österreichischen und schweizerischen Fahrzeugen) keine Halterdaten für Verstöße im ruhenden Verkehr (Falschparken) übermittelt bekommen und somit keine Verwarnungen verschicken können", heißt es weiter vonseiten der Stadt. Außerdem könne man im Ausland auch keine Vollstreckungsmaßnahmen durchführen.
Dies sei unabhängig von der Höhe des Verwarnungsgeldes.
Schrittgeschwindigkeit
Zur Frage, ob die in der Stegermattstraße geltende Schrittgeschwindigkeit überwacht werde, antwortet die Stadt, dass dies der Fall sei.