Begründung von Andi #Scheuer, warum er im Bundestag mit der AfD für deren Antrag stimmte:

"Mir war so, als hätte es sich um einen Antrag von uns gehandelt."

Dazu 3 Anmerkungen:

1. Wenn man die Anträge rechtsextremer Parteien nicht mehr von den eigenen unterscheiden kann, sollte man dringend seinen politischen und moralischen Kompass überprüfen.

2. Wenn man Politik nach dem Prinzip "Mir war so" macht, kann das die Steuerzahler*innen gern mal sinnlos 243 Mio. € kosten.

3. Treten Sie zurück!

@jensclasen
Mich erinnert das an die Ausrede, die viele 1945 hatten, als sie mit der Realität der Nationalsozialisten konfrontiert wurden:
"Davon habe ich nichts gewusst."
Ein Politiker, von dem ich eine Lehre aus der Geschichte erwarte, entlarvt mit einer derartigen Ausrede seine Dummheit und Verantwortungslosigkeit. Er gehört disqualifiziert.
@heinsc Wie oft habe ich den Satz gehört.
Ein Regime, das 6 Millionen jüdische Mitbürger, Sinti und Roma, politische Gegner, geistig und körperlich Behinderte und viele andere Menschen ermordet, kann es nicht geheim halten.
Das Verbrechen ist viel zu aufwändig und groß, um es vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Man wollte nichts wissen, man guckte weg.
@HansLWernitz
Und Scheuer sendet genau das Signal, dass er das nicht verhindern will (oder nicht kann, weil zu blöd), indem er erst nicht genau hinsieht, dann wegsieht um am Ende mit einer dümmlichen Ausrede daher zu kommen.
@heinsc Der weiß ganz genau, was er tut.
Er liebäugelte bereits vor Jahren mit Sebastian Kurz, dem sehr umstrittenen ehemaligen österreichischen Bundeskanzler. Mit Reichelt von BlödBild, inzwischen längst gefeuert, hat er es auch ganz Dicke.
Da bereitet man zumindestens schon mal Zusammenarbeit mit der AfD vor, wenn nicht sogar Koalitionen.