Sie sah sier, lächelnd, abwartend an.
Wie würde sier sich entscheiden?

Würde sier die Augenbinde anlegen als Zeichen der Bereitschaft sich für die nächsten Stunden ihrem Willen zu fügen?

Für einen Moment schien die Zeit jedes Maß zu verlieren. Sie spürte die Unsicherheit in siers Blick und erwiderte diesen mit Neugier und Offenheit.

Die Entscheidung war gefallen.
Sier unterbrach den Blickkontakt, senkte siers Blick ein bisschen und legte sich die Augenbinde an. Dann legte sier die Hände auf siers Oberschenkel, die Handflächen nach oben geöffnet, atmete einmal tief ein und wieder aus, wurde ganz ruhig.

Mein Lächeln erstrahlt. Siers Entscheidung ehrt mich und erfreut mich sehr. So viel Vertrauen.
Ein großes Geschenk.

Ich nehme eines der kürzeren Seile und nähere mich sier. Streife langsam mit meinen Fingerspitzen über siers Wange, über das Kinn, siers Hals hinab, über die Schulter und den Oberarm bis zur offenen Handfläche. Ich bedeute sier mir die Hände entgegen zu strecken..¹

Die Seilschlaufe steht in einem schönen Kontrast zu siers Haut. Bahn um Bahn, Knoten für Knoten nehme ich siers Freiheit und eigne sie mir an.

Als ich fertig bin, klicke ich einen Karabiner ein und fordere sier auf aufzustehen und mir zu folgen.
Mit leichtem Zug an den Fesseln gebe ich sier die Richtung vor.

In der Mitte des Raumes angekommen führe ich siers Hände über siers Kopf und klicke den Karabiner in den Seilzug ein.

Ich löse mich von sier, gehe zur Wandhalterung an der der Seilzug befestigt ist und sorge für etwas Spannung, so, dass sier sich auf die Zehenspitzen stellen muss.

Diesen Anblick will ich genießen. Ich nehme mir ein paar Atemzüge dafür Zeit.

Wie ich es mir gewünscht hatte trägt sier ein altes Shirt, es wird die nächsten paar Minuten nicht unbeschadet überstehen. Soviel steht fest.
Ich nehme das Languedoc Messer aus meiner Hosentasche und Klappe es auf. Siers Kopf dreht sich aufmerksam dem Geräusch entgegen.
Ich lächle und nähere mich sier wieder.

...²

"Schön stillhalten... und denke daran zu atmen." flüstere ich sier zu. Mit meinen Lippen ganz nah an siers Ohr. Ich hauche einen Kuss hinter siers Ohr, streife mit meinen Lippen die Halsbeuge hinab und beiße einmal leicht in siers Halsbeuge, was sier ein leises stöhnen entlockt und mich elektrisiert.Mit tastenden Fingerspitzen wandere ich unter das Shirt, streife langsam siers linke Flanke hinauf, auf der Suche nach siers Brustwarze, die ich beim Auffinden leicht kneife. Wieder dieses leise stöhnen auf das auch mein Körper umgehend reagiert.
"Zu viel Stoff zwischen dir und mir." sage ich leise. Doch das Messer ist mir zu unpraktisch dafür. Ich werde später darauf zurück kommen. Stattdessen nehme ich eine große, scharfe Schere. Mit ein paar Schnitten zerschneide ich das Shirt von vorne. Ich öffne es wie eine Hemdbluse, schiebe es etwas zur Seite und kratze leicht mit meinen Fingernägeln über siers Brust. Die roten Streifen erblühen auf siers Haut. Ich lächle. Immernoch zu viel Stoff.³
@Zecyrea schöne Geschichte 😇