Hilft uns halt nichts, wenn Meta dann den „Embrace, Extend and Extinguish” macht und uns wieder zurückwirft.

Ich denke diese Blockgeschichte ist jedenfalls ein gutes Aushängeschild um zu zeigen, was wir von Meta erwarten, wenn es im Fediverse angenommen werden soll.

Natürlich hilft es uns: Indem öffentliche Stellen endlich auf ihren eigenen Kanälen kommunizieren können, anstatt exklusiv auf Twitter und Instagram zu schreiben, weil man ja sonst niemanden erreiche.
und was hat das mit threads zu tun?

Öffentliche Stellen kommunizieren allerorts auf Twitter statt im Fediverse mit der Begründung, dass sie im Fediverse kaum jemanden erreichen.

Das Argument zieht nicht mehr, wenn Threads Millionen aktive Mitglieder in Deutschland hat. Und damit fällt ebenso die Argumentation zusammen, mit der Behörden datenschutzwidrig ihre Präsenzen auf Facebook aufrechterhalten. Dafür gibt es dann keine Rechtfertigung mehr.

werden die dann eigene oder threads server nutzen?

Schrems & noyb werden sicherlich nicht mit ihrem Druck nachlassen, sie von den Meta-Plattformen zu verscheuchen.

Aber selbst wenn diese Threads nutzen sollten, wäre man immerhin nicht mehr gezwungen, einen Striptease vor Zuckerberg hinzulegen, um deren Angebote zu konsumieren. Wenn Twitter Teil des Fediverse wäre, wäre ich dort längst kein Mitglied mehr.

Um Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu nutzen, für die man hierzulande gezwungen ist, zu zahlen, kommt man zunehmend überhaupt nicht umher, ein Instagram-Konto zu besitzen. Deutschlandfunk Nova und radioeins etwa haben sich komplett zu Instagram & Facebook hinter der Meta-Wand eingeschlossen. Das wäre alles im Fediverse nicht nötig, wo sie ihre eigenen Instanzen aufmachen können, wie es ARD & ZDF immerhin mittlerweile getan haben.

Doch wenn am Ende von eee Meta wieder aus dem Fediverse verschwindet.