Block E des Kraftwerks Niederaußem
Block F des Kraftwerks Niederaußem
> Denn auch nach dem Abschalten der Braunkohle-Kraftwerksblöcke gingen die Lichter nicht aus.
Dass so ein Abschalten von Kohlekraftwerken im Sommer weniger wahrscheinlich zum Problem wird als im Winter = offensichtlich.
Warten wir also darauf, dass die Blöcke im Winter wieder angefahren werden.
> Stattdessen stieg Anteil regenerativer Energieerzeugung am Tag 1 nach der Abschaltung auf 82,64%
Natürlich steigt der eE-Anteil, wenn man fossile Kraftwerke abschaltet.
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Selbst wenn 0 Ausbau bei den erneuerbaren Energien passiert, führt ein Abschalten anderer Kapazitäten sehr wahrscheinlich zu einem Anstieg der eE.
Das ist also in dem Sinne weniger ein Erfolg der erneuerbaren, als vielmehr ein *vorläufiger* Erfolg des Abschaltens von Kohlekraftwerken.
@essollteskalieren @MamaTutulla
Natürlich, dann werden weniger EE abgeregelt. Kohle ist sehr unflexibel und kann kaum reguliert werden. Deswegen laufen die halt durch, selbst wenn sie kaum rentabel sind.
Mhm. Und im Winter passiert dann was?
Das mit dem "Strom aus Norwegen" wenn im Winter mal der Wind nicht weht wird noch eine spannende Geschichte.
https://taz.de/Norwegen-sieht-sich-in-Stromkrise/!5818969/ (Dez 2021)
https://www.zdf.de/wissen/nano/220309-norwegen-nano-102.html (Mär 2022)
> Nun ist Norwegens Strom ist teurer geworden - zu teuer für den Verbraucher.
Schon klar, die Medien stürzen sich wie immer auf solche bangen Botschaften.
Aber dass das ganze völlig unproblematisch laufen wird, halte ich für eine naive Vorstellung.