Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

Habe „Kampf ums Wasser. Im Jahrhundert der Dürre“ von Jürgen Rahmig gelesen. Leider sehr gut… #Wasser #Wasserkrise #Wasserkriege https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/juergen-rahmig-der-kampf-ums-wasser-im-jahrhundert-der-duerre/

Jürgen Rahmig: Der Kampf ums Wasser. Im Jahrhundert der Dürre

Dr. Michael Blume rezensiert das Buch von Jürgen Rahmig zur internationalen Wasserpolitik.

Natur des Glaubens
@BlumeEvolution
Verbrauch stimmt aber als Begriff.
Kam doch in der Doku "Durst" vor, die Du vor 3 Wochen verlinkt hast. Da erklärte ein Mann, dass abgezapftes Grundwasser zig oder gar hunderte Jahre braucht, um Grundwasserspeicher in Bayern oder wo das war, so wieder aufzufüllen, wie sie noch in den 60ern waren, aber durch rasant wachsenden Industrieverbrauch geleert wurden. Das Grundwasser gilt also in menschlichen Zeitskalen als "verbraucht" und ist kein von selbst regenierendes Gut.
@anlomedad Fände es dennoch besser, von #Wasserverschmutzung & #Wasserverschwendung zu sprechen und zu schreiben. Denn das angeblich "verbrauchte" #Wasser verschwindet ja nicht von unserem Planeten, wurde nur durch unser Einwirken verschmutzt, vergeudet, zeitweise unbrauchbar gemacht...
@BlumeEvolution
Kannst ja auch von Verschmutzung reden.
Aber mir scheint, Du übersiehst hier die Endgültigkeit des Grundwasserschwundes durch Verbrauch.
In Gegenden, wo früher das Wasser direkt aus dem Boden kam, haben Menschen, wenn sie Glück haben und es genug geregnet hat, via Pipelines Zugriff auf Wasser aus Stausehen.
Aber der eine Bach in Der Doku bei Oberursel? Der auch den Wald und die Tiere speiste, der ist unwiederbringlich weg. Das Vertrocknen des so wichtigen Ökosystems, das auf das Grundwasser angewiesen war, dem auch der Bach entsprang, ist nur noch eine Frage der Zeit.
Und dadurch wird sich die regionale Hydrologie NOCH mehr zu unser aller Nachteil verändern.
Weil das Wasser verbraucht wurde und sich nicht mehr regenerieren wird.
@anlomedad Ja, es ist "verbraucht" für die Menschenzeit, die wir für die "eigentliche" Zeit halten. Aber auch die Formulierungen von Natur- und Klimaschutz sind anthropozentrisch: Es wird Wasser, Natur und Klima auch ohne bzw. nach uns Menschen geben. Solange wir uns selbst über unsere Bedeutung belügen, werden wir keinen echten #Mitweltschutz erreichen... https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/science-fiction-dialoge-unsere-zukunft-zwischen-arche-staedten-und-mad-max-regionen/
Science Fiction-Dialoge. Unsere Zukunft zwischen Arche-Städten und Mad Max-Regionen

Dr. Michael Blume erklärt, warum der nichtreligiöse Science-Fiction-Autor Isaac Asimov ein Bibelbuch schrieb & was sein Jüngster hofft.

Natur des Glaubens
@BlumeEvolution
Nee, Du hast die Signifikanz nicht gesehen.
Jetzt gehts mir gar nicht mehr um die Vokabel, sondern darum, dass Du die Endgültigkeit beim Grundwasserschwund begreifst.
Das Wasser ist richtig weg. Weg aus dem Zugriff der Natur, die von Wasserverfügbarkeit vor Ort abhängt, weil sie keine Pipelines baut.
Verbraucht. Futschikato. Und es kommt da nicht wieder hin. Auch, weil die Prozesse der lebenden Organismen, die es in langen Jahrzehnten neu bilden würden, durch den Verlust des Grundwassers unterbrochen worden sind.
Und dann regnets nun auch noch viel weniger, und falls es stark regnet, fließt das in einfach in Wadis ab ohne verfügbar zu werden. Das kommt oben drauf.
Das Grundwasser ist weg. Die Quellen trocknen aus. Die gesamte Hydrologie verändert sich zum Schlechten. Weil das Grundwasser endgültig weg ist.