Ich nochmal. In etwas länger:
Wir brauchen funktionierende Öffis, soweit klar? Dabei ist der Gradmesser ganz sicher nicht, dass es für erwachsene fitte (sic) Leute wie mich, die bei Problemen jederzeit ein Taxi nehmen können, die per Smartphone mal eben die Lage checken und die allgemein Frau/Herr der Lage sind, klappt.
Der Gradmesser sind Kinder, Alte, Leute mit Beeinträchtigungen, Nicht-Ortskundige - you name it.
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Was war los:
Heute ist Tochter (11) mit Freundin das erste Mal mit dem Bus allein zum Einkaufszentrum gefahren. Schlaue Kinder, fahren Öffis zur Schule.
Inzwischen wird der Busverkehr auf der Linie für 3 Stunden "verkürzt, wegen diversen Falschparkern". Es ist keine Innenstadtlinie mit zig Alternativen, wir sind hier am Stadtrand: entweder das Ding fährt, oder du hast ein Problem.
Dass man das mit den Falschparkern nicht hinbekommt - ohne Worte. Aber mir geht es auch um das:
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Die beiden Mädels standen an einem großen Busbahnhof (S-Poppenbüttel) und haben nicht so recht verstanden was los ist. Die Anzeige standen wohl weiter Busse Richtung O., es kamen auf der Linie aber Busse mit dem verkürzten Fahrziel (M.). Sie haben sich selbst getraut 2 von den Busfahrern anzusprechen: "Ich fahre nach M." sagte der erste und der 2te sagte sowas wie "Es fahren erstmal keine Busse mehr bis O. ich fahre bis M.". Ohne weitere Hilfestellung, kein Info-Mensch vor Ort.
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