Mal ein etwas anderes Thema: Kennt ihr die Blut-Hirn-Schranke? Und wisst ihr, wozu sie gut ist - und warum sie ein Problem für die Medizin sein kann?
Für die taz habe ich das beschrieben:

https://taz.de/Die-Blut-Hirn-Schranke-ueberwinden/!5932059/

Die Blut-Hirn-Schranke überwinden: Durchfluss verboten

Die Blut-Hirn-Schranke schützt das Gehirn vor Bakterien. Aber sie macht es auch Medikamenten schwer. For­sche­r*in­nen testen neue Wege.

@StefanieUhrig
Artikel liest sich gut, sachlich und verständlich. Mir kam dabei eine andere Idee: Parkinson ist (?) eine Krankheit die das Gehirn geschädigt hat. Also hat irgendwann irgendwas die Hirnschranke durchbrochen, spekuliere auf diverse Beigaben der Nahrungsmittelindustrie oder Feinststaub oder ... Forschung woher Parkinson kommt, bringt Pharmaunternehmen kein Geld. Wohl aber die Forschung nach dem Super Medikament (= Teufel mit dem Belzebub austreiben) ... Nur gut dass Zulassungen lange dauern.
@Kassandra Hallo Kassandra, pauschal lässt sich nicht sagen, dass neurologische Erkrankungen unbedingt durch "irgendetwas von außen" entstehen, das über die Blut-Hirn-Schranke gelangt. Oft spielen genetische Faktoren eine Rolle, ebenso wie ein Wechselspiel zwischen dem Gehirn und anderen Organen und Umweltfaktoren. Bei vielen Erkrankungen des Gehirns wissen wir auch noch gar nicht abschließend, was die Ursachen sind.
@StefanieUhrig Danke für die Antwort, das ist richtig. Ich denke aber, oft könnten es Nanopartikel oder anderer Umweltschmutz sein, der die Blut-Hirn.Schranke durchbricht. D.h. wir haben Zivilisationskrankheiten als Folge. Dorthin sollte Forschung gehen, darauf wäre hinzuweisen. Der Artikel von Dir ist m.E. eben etwas zu sehr Pharmalastik "wie finden wir die besten Möglichkeiten, um Medikamente einzuschleusen". Nur ein Hinweis zum Nachdenken und Disputieren darüber, letzteres ist wichtig denke ich.