Ich habe das Gefühl, das iPad (Pro) ist in einem ewigen Kreislauf gefangen:

2010: Erstes iPad → Kritik: nur zum Konsumieren geeignet, nicht zum kreativen Arbeiten

2015: Das iPad Pro wird vorgestellt → Kritik: zu wenig Software für „echte Pros“

2019: iPadOS wird vorgestellt → Kritik: immer noch weit von macOS entfernt

2021: M1 Chip kommt ins iPad Pro → Kritik: die Software nutzt die Power nicht aus

2023: Final Cut/Logic kommen aufs iPad → Kritik: Gute Software, auf dem Mac aber besser

Und ich glaube, es wird so bleiben, solange Apple nicht eines dieser beiden Dinge macht:

1. Deutlich machen, dass das iPad der Versuch ist, etwas grundlegend Anderes zu machen als den Mac und es daher nie alle Features erhalten wird.

2. Eine der beiden Produktkategorien beenden. Vielleicht hat das „Pro“ beim iPad seit jeher die falschen Erwartungen geschürt?