Die #BundID soll zukünftig für mehr Anträge zum Einsatz kommen. Das ist gut und wir auch Zeit. Eigentlich muss hier das Rad auch nicht neu erfunden werden. Bei unseren Nachbarn in #Danemark ist das selbstverständlich.

Seit ich dort einmal im System bin, läuft alle Behördenpost über das Internet. Anträge, Identitätsbestätigung, alles einfach mit einem System.
Im Vergleich zu den bisherigen Deutschen Schritten in der #Digitalisierung läuft das auch zuverlässiger.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-05/gesetz-digitalisierung-verwaltung-buergerkonto

Digitalisierung: Bundesregierung stellt Pläne für digitales Bürgerkonto vor

Ob Antrag zur Eheschließung, Ummeldung oder Baugenehmigung: In Zukunft sollen Bürger viele Anträge digital stellen können. Laut Bundesinnenministerin ein "Meilenstein".

ZEIT ONLINE

Dass die #BundID langsam Wirkung zeigt, habe ich bei der Energiepauschale für Studierende aber selbst überprüfen können. Zwar musste auch hier das Konto erstmal angelegt werden, dann lief der Vorgang insgesamt aber ziemlich gut (Jetzt müsste statt der Übertragung von Pins nur noch direkt hinterlegt sein, dass ich studiere).

Interessanterweise kann ich mich bei der BundID statt mit dem deutschen #eAusweis auch mit meinen dänischen Daten verifizieren. Ein europäischer Austausch funktioniert da

In Deutschland werden solche Entwicklungen aber anders als in Dänemark stärker von #Datenschutz Bedenken begleitet.
Vor der deutschen Geschichte ist ein strenger Blick beim Datenschutz auch nicht falsch. Selbst über meine Daten bestimmen zu können ist mir auch wichtig.
Am Ende braucht es aber eine sinnvolle Abwägung und gute technische Lösungen.

Dass digital alles trotzdem jeder Stelle neu gemeldet werden muss, wäre für viele nicht verständlich und entfernt von unseren Nutzungserfahrungen.