Erschreckend: Das Narrativ der desaströsen #Habeck-Krise zieht sich unangefochten durch alle seriöse Medien.

Die Perspektive, dass er im Alleingang unpopuläre aber dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen angeht, dabei von opportunistisch agierenden Koalitionspartnerinnen im Stich gelassen wird, während die Opposition eine Kampagne nach der anderen aufzieht, um ihm zu schaden - die lese ich nicht.

Fossile Lobby - klar. Aber warum lassen sich seriöse Journalisti von all dem so mitziehen?

@davevader
Weil:
Pressefreiheit nicht Meinungsfreiheit ist.
Pressefreiheit ist die Freiheit der Verleger, zu bestimmen, was veröffentlicht wird.
(Siehe Art. 5 GG)

@wauz Also dein Aussage ist, dass es nicht illegal ist, ein sich anbietendas Narrativ zugunsten eines anderen quasi zu ignorieren. Da hast du natürlich völlig Recht.

Ich erinnere mich alerdings auch nicht daran, etwas gegenteiliges behauptet zu haben. Sollte ich mich da irren, zitiere gerne die entsprechende Stelle.

@davevader
Nicht verstanden: was in der Zeitung steht, was der Verleger/Herausgeber will.
Mithin spielt es keine Rolle, wie "seriös" ein Journalist denkt. Er schreibt, was der Chef haben will (oder fliegt raus)
Verschlimmert wird die Sache noch durch das Urheberrecht. Alles, was ein angestellter Journalist im Rahmen des Dienstverhältnisses schreibt, unterliegt dem Verwertungsrecht des Dienstherrn. Das bedeutet, sein Urheberrecht ist genau gar nichts wert.