Erschreckend: Das Narrativ der desaströsen #Habeck-Krise zieht sich unangefochten durch alle seriöse Medien.

Die Perspektive, dass er im Alleingang unpopuläre aber dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen angeht, dabei von opportunistisch agierenden Koalitionspartnerinnen im Stich gelassen wird, während die Opposition eine Kampagne nach der anderen aufzieht, um ihm zu schaden - die lese ich nicht.

Fossile Lobby - klar. Aber warum lassen sich seriöse Journalisti von all dem so mitziehen?

@davevader

Da agiert eine Truppe von Journalisten, die man kurz "Hauptstadt-Journalisten" nennen kann: Sie sitzen in den Hauptstadt-Büros der Medien und ihr einziges Thema und ihre einzige Perspektive auf die Politik ist die Frage, welcher Politiker gerade "vorne" liegt oder wessen Politikerkarriere gerade "gefährdet" ist. Um Inhalte geht es dabei nicht, sondern nur um "Drama", unterfüttert mit Spekulationen, Übertreibungen und Halbwahrheiten.

Der Leser wolle das angeblich so.