Erschreckend: Das Narrativ der desaströsen #Habeck-Krise zieht sich unangefochten durch alle seriöse Medien.

Die Perspektive, dass er im Alleingang unpopuläre aber dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen angeht, dabei von opportunistisch agierenden Koalitionspartnerinnen im Stich gelassen wird, während die Opposition eine Kampagne nach der anderen aufzieht, um ihm zu schaden - die lese ich nicht.

Fossile Lobby - klar. Aber warum lassen sich seriöse Journalisti von all dem so mitziehen?

@davevader Medien, die solchen Unsinn publizieren, sollte man mE nicht als «seriös» titulieren. Sehe das eher als Lakmustest für die Güte der Medien.
@mavori Doch. Ich spreche hier von Medienhäusern, die sich an journalistische Standards halten und von denen wir mehr erwarten dürfen, als das, was sie aktuell (re)produzieren.
@davevader Das klingt jetzt irgendwie wie ein Oxymoron. Denn, dass sie solchen Bullshit publizieren, beweist ja grad, dass sie sich nicht an diese journalistischen Standards halten. Oder übersehe ich etwas?
@mavori Naja, ich finde schon. Es gibt einen Unterschied zwischen schlecht, bzw. unsauber Arbeiten und bewusst jegliche journalistische Standards missachten, wie es zB die Springerpresse tut.
@davevader Einverstanden. Wobei bei Medienhäusern, bei denen Desinformation und Hetze Anstellungskriterium für sogenannte Journalist:innen sind, Begriffe wie "journalistische Standards" oder "Qualität" sowieso fehl am Platz sind.
@mavori Gerade da nicht würde ich sagen. Dafür brauchen wir ja solche kriterien - um eine Definition davon zu haben, was eben nicht reingehört.