@hukl Oh, das ist genau der
#Podcast, von dem ich nicht wusste, dass ich ihn wollte! 🥳
Zum Thema Self Hosting würde ich erstmal mit meinen Gründen anfangen, was für mich dafür spricht:
- Backupmöglichkeit (ist bei vielen Diensten meist schwierig)
- Ausfallsicherheit (Wenn einer mit z.B. Updates Mist baut bin ich das selbst zu unkritischen Zeiten)
- Service kann nicht plötzlich abgestellt werden (Account-Sperre, Service wird eingestellt, Umstellung auf verpflichtendes Abo, ...)
- Meine Daten bleiben da, wo ich sie auch haben möchte
- Umfangreichere Kontrolle über die Funktionen und Einstellungen
Wobei "Ausfallsicherheit" in meinem Fall nicht so schlimm ist, da die meisten der Anwendungen "nur" über den Server synchronisiert werden und (bis auf Matrix und Pleroma) auch lokal offline funktionieren.
Was ich zurzeit selbst hoste:
- Git mit Gitea
- Notizen und ToDo (
#Joplin und
#Omnifocus mit Sync über eigenes
#WebDAV)
- Kalender und Adressbuch (
#Radicale)
- RSS-Reader (
#FreshRSS, denn das hat Sync-Möglichkeiten zu iOS und OSX Apps)
- Matrix-Server (
#Synapse)
- Der Account, mit dem ich hier gerade schreibe (
#Pleroma)
Funktioniert super und damit lassen sich dann auch noch andere Sachen realisieren, z.B. kommen die Push-Nachrichten von meinem
#RaspberryPi mittlerweile über Matrix. Genau wie alle meine Chatprogramme da mittlerweile zusammenlaufen (IRC, Twitch, Telegram, WhatsApp), sodass ich bequem alles in einem Programm habe.🤓
Man sollte aber auch Grenzen ziehen, was man sich zutraut und wo man den Aufwand nicht betreiben möchte. An E-Mails werde ich mich auf jeden Fall nicht wagen, da bin ich zu sehr darauf angewiesen, dass es immer funktioniert.