"Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie [an der] Charité, fordert, dass eine mögliche Ambivalenz zwischen Wahn und Weltanschauung mehr beachtet werden müsse. Man dürfe solchen Tä­te­r*in­nen nicht die Verantwortung absprechen, indem man sagt, sie handelten wahnhaft. Die individuelle politische Überzeugung sei vom gesellschaftlichem Diskurs abhängig. Die daraus gewonnene Überzeugung bestimme das Tatmotiv und die Opferauswahl."

https://taz.de/Psychiatrisch-auffaellige-Rechtsextreme/!5928640/

Psychiatrisch auffällige Rechtsextreme: Zwischen Wahn und Weltanschauung

Manche Rechte haben ein so abstruses Weltbild, dass sie als Fall für die Psychiatrie gelten. Es wäre zu einfach, diese Fälle damit ad acta zu legen.

Durch eine Pathologisierung von #Verschwörungsglauben verkennt man nicht nur seine Verbreitung und Funktion, man hebt ihn auch aus seinem politischen Kontext und stigmatisiert Menschen mit psychischen Erkrankungen.

https://taz.de/Psychologin-ueber-Verschwoerungsglauben/!5685695/

Psychologin über Verschwörungsglauben: „Gegen Kritik immunisieren“

Bei den „Hygiene-Demos“ treffen unterschiedlichste Menschen aufeinander, die den Glauben an eine Verschwörung teilen. Pia Lamberty erklärt, warum.

@Pia die Frage ist nur, wo man die Grenze ziehen will und was man psychotherapeutisch überhaupt machen kann https://danielpree.de/2023/04/30/corona-verschwoerungstheorien-und-psychotherapie/
Corona-Verschwörungstheorien und Psychotherapie – Daniel Pree