#AusGrĂŒnden Dietrich #Bonhoeffer.
Er schrieb 1942 in seinen GefÀngnisnotizen:
âDummheit ist ein gefĂ€hrlicherer Feind des Guten als Bösheit. Gegen das Böse lĂ€sst sich protestieren, es lĂ€sst sich bloĂstellen, es lĂ€sst sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trĂ€gt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurĂŒcklĂ€sst. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt lĂ€sst sich hier etwas ausrichten; GrĂŒnde verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden â in solchen FĂ€llen wird der Dumme sogar kritisch. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefĂ€hrlich, indem er leicht gereizt zum Angriff ĂŒbergeht. Daher ist dem Dummen gegenĂŒber mehr Vorsicht geboten als gegenĂŒber dem Bösen.â
Er schrieb 1942 in seinen GefÀngnisnotizen:
âDummheit ist ein gefĂ€hrlicherer Feind des Guten als Bösheit. Gegen das Böse lĂ€sst sich protestieren, es lĂ€sst sich bloĂstellen, es lĂ€sst sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trĂ€gt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurĂŒcklĂ€sst. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt lĂ€sst sich hier etwas ausrichten; GrĂŒnde verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden â in solchen FĂ€llen wird der Dumme sogar kritisch. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefĂ€hrlich, indem er leicht gereizt zum Angriff ĂŒbergeht. Daher ist dem Dummen gegenĂŒber mehr Vorsicht geboten als gegenĂŒber dem Bösen.â