Also nicht wie in Deutschland, wo Hausbesitzer erst einmal Handwerker suchen müssen, Voranschlag erbitten, Antrag schreiben, dann monate- oder jahrelang warten, dann nochmal neue Handwerker suchen (weil die ersten inzwischen weg sind) und dann monatelang warten, bis die auch kommen.
Alleine der Aufwand schreckt ja. Warum geht die Förderung nicht wie in Schottland, dass Hausbesitzer einfach von vornherein keinen Aufwand haben?
@StephanMatthiesen wir haben letzten Sommer geplant und gekauft. Vor ein paar Wochen kam dann ein Techniker vorbei und hat sich alles angesehen, die Anlage wird dann vermutlich nächstes Jahr montiert.
Nunja 😁
Auf ähnliche Weise habe ich auch schon vor Jahren eine Hohlwandisolierung und eine Dachbodendämmung erhalten.
Da kommt einfach ein Brief oder jemand steht gleich vor der Tür und fragt, ob man das kostenlos haben will.
Solaranlage hatte ich halt schon selbst vor ein paar Jahren installiert (auf eigene Rechnung), deshalb habe ich diesmal nicht profitiert, aber da wurde wohl in meiner Nachbarschaft jetzt dieses Jahr sehr viel Solar auf diese Weise installiert.
Ich vermute mal, dieses Vorgehen spart eine Menge Kosten und Arbeit für alle und ist insbesondere bei Handwerkermangel sehr effizient.
Statt dass sich Hausbesitzer und Handwerker mit Formularen herumschlagen und viel Geld in die Verwaltung geht, heuert die Stadt einfach ein paar Betriebe mit einem Großauftrag an und lässt ein ganzes Stadtviertel mit genormten Anlagen ausstatten.
@henryk Interessant! In Deutschland hat man zu viel Angst, dass jemand ungerechtfertigt profitieren könnte und was umsonst kriegt, obwohl sie es sich leisten können.
Andere Länder sind da pragmatischer. Wenn man mehr Solardächer will, sucht man halt eine Lösung, wie das am schnellsten läuft.
In UK macht der Staat zwar generell wenig, aber wenn, dann wollen die vor allem möglichst wenig Verwaltung und keinesfalls eine Staatsbürokratie.
Ich will jetzt wirklich nicht gehässig sein, aber alleine die Vorstellung, dass eine deutsche Durchschnittsverwaltung einer Kommune das organisieren müsste... Irgendwas (oder eher ganz viel) in so einem Prozess muss in Schottland wohl anders sein...
Ich stell mir das ganz grob so vor. Die Kommunen müssten dafür erst mal europaweite Ausschreibungen starten. Können sie aber nicht selbst, also vorher Berater suchen und finden (und bezahlen). Dann weiß man nicht, wer die Leistungen abnehmen soll und was ist mit Gewährleistung.
Personal haben die Kommunen eh zu wenig und wenn es um Personal mit Engagement geht, dann werden die Reihen gleich noch dünner... Ne, das wird die nächsten 35 Jahre nix mit dem Schottischen Modell.
@de_fulenzer Bei Mülltonnen funktioniert es seltsamerweise problemlos.
Da ist auch immer der Müllkalender da.
(nicht, dass es bei Müllabholung nicht auch Korruption ohne Ende gäbe, aber zumindest hält sich die Bürokratie für Bürger in Grenzen) @StephanMatthiesen
@StephanMatthiesen https://www.scottishenergygrants.co.uk/solar-panel-grant/#:~:text=Energy%20Company%20Obligation-,Free%20solar%20panels%20in%20Scotland%20are%20now%20available%20through%20the,a%20new%20solar%20PV%20installation.
Es ist für benefit Empfänger. Ein guter Weg alle von zu hohen Stromkosten zu entlasten.
Nachhaltigkeitsgalore