Relevante Kernthemen auch kurzfristig ins Hauptprogramm nehmen und mehr Gewicht für partizipative Formate: Nach der Namensänderung sollte die #111BiblioCon auch inhaltlich weiterentwickelt werden, finden @Lambo und @fuzzyleapfrog - ein Diskussionsbeitrag. https://www.b-u-b.de/detail/beweglicher-und-relevanter-werden
Beweglicher und relevanter werden!

Mit "BiblioCon" hat der traditionsreiche Deutsche Bibliothekartag einen neuen Namen erhalten. Claudia Frick und Lambert Heller regen an, dass nun auch neue Inhalte und Formate folgen sollten.

Dieser Artikel mit @fuzzyleapfrog zur #bibliocon23 liegt mir am ❤️.

tl;dr Wir haben das Flaggschiff der bibliothekarischen Events in Europa, mit ca. 4.000 Teilnehmenden jedes Jahr, nach und nach modernisiert - lasst uns jetzt nicht stehen bleiben:
Alle, auch außerhalb unserer Branche, sollten bei der BiblioCon, jenseits von Frontalvorträgen, die Lebendigkeit und die Haltung von Bibliotheksmenschen kennen lernen, von #ChatGPT und #Chatkontrolle über Floridas Schulbibliotheken bis hin zu @sucho

Guter Beitrag zur gerade gelaufenen #bibcon23 Die Haptik des Terminplaners und die bürokratisch-funktionärsmäßige Betitelung mancher Veranstaltung hatten mich im Vorfeld auch abgeschreckt. Und, ja - es müsste einfach mehr Raum geboten werden für kurzfristige hot topics wie Fediverse oder generative AI. Andererseits: Es ist halt auch die Veranstaltung von BIB und VDB...
@Lambo @fuzzyleapfrog
Wenn ihr mit eurem Aufruf meint, dass in Zukunft im Programm der #BiblioCon auch mehr junge Menschen und zwar außerhalb der ihnen zugewiesenen Rollen ("Studierende", "Azubi," "New Professional") auftauchen sollten, kann ich mich nur anschließen. Denn allein mehr Formate wagen wird es nicht tun, wenn über aktuelle Dinge dann immer noch nur die üblichen Verdächtigen reden dürfen.

Die gewöhnungsbedürftige UX beim Kongressplaner würde ich sogar hinnehmen, wenn ich wüsste, dass konsequent alle öffentlichen Formate gestreamt und und die Aufzeichnungen später noch dauerhaft abrufbar sind. Bevor ich aber noch von so etwas Utopischem wie einer barrierefreien Konferenzübertragung anfange, bin ich inhaltlich schon baff: Ich hatte zwar zu was anderem verwandten eingereicht und wurde abgelehnt, aber nicht mal einen Mastodon-Workshop im Programm?

Anyway, ich schau dann bei der #bibliocon24 noch mal rein, ob sich etwas geändert hat und freue mich bis dahin auf die nächste #vBIB.
@bub_magazin
@nb @fuzzyleapfrog @bub_magazin Superwichtige Ergänzung, danke dir. Im Bibliothekswesen identifiziert man sich leider z.T. immer noch ziemlich stark über Statusgruppen, das ist blöd für die Betroffenen, steht sehr im Weg um Dinge voranzubringen, und ist außerdem auch ganz schön aus der Zeit gefallen...
@Lambo @nb @fuzzyleapfrog @bub_magazin Neben der Sache mit den Statusgruppen halte ich auch für problematisch, dass man als Dienstleisterin keinen Vortrag halten darf. Das mag durchaus bei mir eine persönliche Sache sein, daher nur als Randbemerkung verstehen. Aber: Wenn ihr euch externe Expert*innen wünscht, wie das an einer anderen Stelle des (tollen! Danke!) Papiers durchklingt, wird es sein können, dass man auch die Regel "keine Vorträge von Leuten aus der freien Wirtschaft" aufweichen muss.
@xenzen @Lambo @nb @fuzzyleapfrog @bub_magazin Da sind die Museumsverbände schon viel weiter: in den 1990er Jahren konnte man bei ICOM oder Deutschem Museumsbund nur Mitglied werden, wenn man _in_ einem Museum beschäftigt war. Das wurde aber in den Satzungen erweitert auf Personen, die _für_ Museen tätig sind. Das gilt meiner Erfahrung nach nicht nur für die Mitgliedschaft, sondern auch für Tagungen.
@xenzen @Lambo @nb @fuzzyleapfrog @bub_magazin Schmaler Grat... Ich habe auf Konferenzen einige gute Präsentationen von Dienstleister*innen gemeinsam mit Auftraggeber*innen gesehen, aber leider zu viele, bei denen Firmen nur inhaltsloses Marketing präsentiert haben.

@jorol @Lambo @nb @fuzzyleapfrog @bub_magazin Klar. Aber relativ inhaltslose Vorträge kommen auch aus anderen Ecken. Ich bin persönlich total okay damit, für den Rest meines Lebens keinen Vortrag mehr auf einer Bibliocon zu halten.

Rollenzuweisungen, wie sie von Nicolas heute hier angesprochen wurden, existieren in sehr vielfältiger Form und es täte dem Programm gut, weniger auf Rollen als auf die angebotene Botschaften und die generelle Integrietät zu achten.

@bub_magazin @Lambo Was ich jetzt erst sehe: aus unserem eingereichten "Hatespeech-Akteur*innen" wurde "Hatespeech-Akteurinnen und -Akteuren", aus unserem eingereichten "Kolleg*innen" wurde "Kolleginnen und Kollegen", etc.

Das finde ich nicht in Ordnung.

Hallo @fuzzyleapfrog, danke für den Hinweis. "Hatespeech-Akteurinnen und -Akteuren" und "Kolleginnen und Kollegen" entspricht der üblichen Genderform, die wir in BuB verwenden. Online sollte der Artikel eigentlich mit Gendersternchen erscheinen, wie in Ihrem eingereichten Beitrag. Das war in diesem Fall Schludrigkeit und wir haben das gleich geändert. cc: @Lambo
@bub_magazin @fuzzyleapfrog Vielen Dank für euer rasches Nach-Korrigieren!