Hier gab es einen aufwendigen und guten Klimaprotest im Forum Wissen in Göttingen.

Aktivisti haben ein halbes Jahr lang eine Ausstellung konzipiert und dann mit 35 Leuten das Museum gekapert und alles aufgebaut.
Das Museum war überrumpelt, hat sie aber gewähren lassen – weil sie es gut fanden.

Die Fernsehteams sind untätig wieder abgezogen:
kein Krawallpotenzial –> keine Medienpräsenz.

Lesenwerter Artikel im Blog des Museums↓
https://blog.forum-wissen.de/forum-handeln-konstruktiver-klimaprotest-im-forum-wissen/

„Forum Handeln“ – konstruktiver Klimaprotest im Forum Wissen – Forum Wissen Blog

Am vergangenen Wochenende haben Klimaaktivist*innen von „EndFossil:Occupy! Göttingen“ das Forum Wissen gekapert. Die „Räume des Wissens“ verwandelten sie durch eine eigens konzipierte Ausstellung in „Räume des Handelns“. Sie gingen der… Weiterlesen

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@megaphon Ist die Frage: Ist es ein guter Protest, wenn es keine Aufmerksamkeit in den Medien erzeugt?
@levampyre @megaphon kommt drauf an wen du fragst: Politiker, die sich über die Protestform der Letzten Generation beschweren, finden das bestimmt klasse. Aber ein Protest der keine Aufmerksamkeit erzeugt, kann per Definition nichts erreichen. Hat was von einem Buch, das niemand liest oder einem Film, den niemand schaut.
Es ist natürlich kein alleiniger Erfolgsgarant, aber eine notwendige Bedingung.

@DerMolly Die sogenannte Kritik an den Protestformen der Letzten Generation kommt mir sehr wie "Tonepolicing" vor, à la "Ja, du hast ja recht, aber wenn du das so frech/aggressiv/laut sagst, dann mußt du dich nicht wundern, wenn niemand dich ernst nimmt." Das ist halt alles eine Ausrede, um die eigene Untätigkeit zu kaschieren und Verantwortung von sich zu schieben. Diese Politiker sind in der Verantwortung, die wurden gewählt, um die Krise durch Gesetzgebung zu lösen.

@megaphon