Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit ist es völlig eskaliert. Die sogenannte "Fossile Generation" hat hunderte PKW auf Geh- und Radwegen abgestellt um uns ehrliche Arbeiter*innen zu blockieren. Wilde Szenen. Leute springen von Fahrrädern, lassen ihre Arbeitstaschen fallen und zerren die Autos zurück auf die Straße. Gebrüll von Notwehr und rechtfertigendem Notstand sind zu hören.
@radikales_gemuese
#lastGeneration
Ich würde die Geschichte gerne andersrum erzählt wissen. Es sollte dringend die Adressaten gewechselt werden. Das können nur Konzerne sein und nicht Lohnabhängige. Ich wäre sofort beim Kleben dabei wenn morgens um 6 Uhr die Zufahrtsstraßen aus den Reichenviertel blockiert würden. genauso wie die Aus- und Belieferungen entsprechenden Konzerne.
Ist ihre Produktion gestört werden die Karten neu gemischt.
Arbeitnehmer sind nicht die Feinde.
@radikales_gemuese
Darüber hinaus sollte mal kritisch beleuchtet werden was das Ziel von last generation ist. Durch das Lahmlegen des Autoverkehrs sollen, wie bereits XR formuliert, Bürger* innen via Zufallsgenerator an Entscheidungen beteiligt werden.
Wie naiv kann es noch sein? Noch nicht im Ansatz ist das Gros der Bürgis fähig, den Klimawandel und seine Konsequenzen als feindlich zu akzeptieren. Das heißt diese Leute sollen dann in Räten sitzen u mitbestimmen? Himmel!
@radikales_gemuese
Letzter Punkt:
Ziele und Forderungen zeigen, wie apolitisch diese Gruppe letzenendes agiert. Eine klare, gesellschaftlicher Analyse ,die als Basis unabdingbar ist und formuliert sein muss für weitere Schritte, existiert nicht. Auch die Wirkmechanismen der kapitalistischen Produktion und ihrer bürgerlichen Parteien ist nicht im Ansatz erkannt. Offensichtlicherweise wird vor lauter Aktionismus dies alles auch bewusst ausgeklammert.
@RitaWerner @radikales_gemuese , ich halte sie für einen wichtigen Baustein. Und das die LG nicht analysieren würde, ist nur eine weitere Mär, um die Klimagerechtigkeitsbewegung zu diskreditieren.
Die "Wirkmechanismen" waren bisher ja auch so erfolgreich erkannt, nach all den Jahren der Auseinandersetzung, dass wir heute das haben, was wir brauchen?
@diritschka @radikales_gemuese ich habe keinerlei Anlass irgendetwas zu diskreditieren. Kritik ist offensichtlicherweise so gar nicht gefragt.
Und Gruppen ohne Kritik von außen u Selbstkritik entwickeln sich nicht weiter. Im eigenen Saft schmoren ist nicht emanzipatorisch. Alleine einen Hungerstreik ( wird als letztes! Mittel nach langen Kämpfen weltweit eingesetzt ) durchzuführen für 5 Minuten Gespräch mit !Scholz wirft bei mir viele Fragen auf.