Bis 2030 will die Bundesregierung die Obdachlosigkeit überwinden. Auch die Stadt Hamburg hat sich diesem Ziel verpflichtet. Wer in den letzten Monaten morgens durch die Innenstadt gelaufen ist, fragt sich aber vermutlich: Passiert da irgendetwas? Ein Thread. (1/11) #Bummeln
Das Elend ist nicht zu übersehen. In Hamburg lebten im vergangenen Jahr circa 2000 Menschen auf der Straße – laut offiziellen Zahlen. Sozialarbeiter:innen sagen uns, dass es inzwischen sehr viel mehr sind. Was tut Hamburg dagegen? (2/11) https://zdfmagaz.in/hamburgwohnungslose
„Es sind weitaus mehr als 2000 Obdachlose in Hamburg“

Hinz & Kunzt-Chef Jörn Sturm zur Lage der Obdachlosen in Hamburg. Wo er Fortschritte sieht und was die Stadt konkret umsetzen sollte.

Hamburger Abendblatt
Die Stadt bringt Obdachlose kurzfristig in Notunterkünften unter, zum Beispiel bis Ende März im „Winternotprogramm“. Doch Obdachlosigkeit lässt sich nicht mit einer Übernachtung in einem 12-Bett-Zimmer überwinden. Mit echten Wohnungen dagegen schon. (3/11) https://zdfmagaz.in/winternotprogramm
Winternotprogramm für Obdachlose in Hamburg

hamburg.de
Ein Beispiel: Finnland hat die Zahl seiner Obdachlosen seit 2008 mehr als halbiert. Das Land setzt auf das Konzept „Housing First“. Die Idee: Erst eine Wohnung vermitteln, dann weitere Probleme wie Suchterkrankungen angehen. (4/11) https://zdfmagaz.in/obdachlosigkeitfinnland
"Housing First": Das finnische Konzept gegen Obdachlosigkeit

Auf der ersten Delegationsreise des Bauministeriums sucht Ministerin Geywitz nach Lösungen für eines der drängenden Probleme in Deutschland: die Obdachlosigkeit. In Finnland herrscht schon lange Einvernehmen darüber, dass Wohnen ein Grundrecht ist.

tagesschau.de
@zdfmagazin soweit ich weiß, wird in Düsseldorf auch Housing First umgesetzt