Jetzt einmal für alle Journalisten zum Nachsprechen:

Das erwachsene Immunsystem braucht kein "Training".

Das erwachsene Immunsystem ist kein Muskel, der durch Unterbenutzung abbaut.

Das erwachsene Immunsystem ist 24/7 beschäftigt, egal ob mit oder ohne Maske.

Das erwachsene Immunsystem braucht keine Virusinfektionen.

Das erwachsene Immunsystem hält euch täglich richtig unangenehmen Kram, wie Krebs, vom Hintern weg.

Das erwachsene Immunsystem hat genug zu tun.

Es gibt keine Immunschuld.

@Mela
Ah. Das Große Glaubensbekenntnis.
@Fischblog
@wauz @Mela @Fischblog Selbstverständlich lernt das Immunsystem mit jedem Infekt dazu. Ansonsten würde es nicht funktionieren. Außerdem würden mir sicherlich viele Krebspatienten zustimmen, dass die Behauptung zynisch ist, das Immunsystem bewahre uns vor allem möglichen Dreck, wie Krebs.
@srgjp @wauz @Mela @Fischblog zynisch oder nicht, es ist faktisch korrekt.
@srgjp
Insgesamt sind die Erkenntnisse über das Immunsystem rein klinisch, den ernsthafte relevante Felduntersuchungen gibt es nicht.
Alles, was Menschen in Gruppen und große Gruppen betrifft, ist eine soziale Wissenschaft. Dafür gibt es Grundsätze und Regeln, von denen die "Epidemiologen" nie gehört haben, sonst würden sie den zusammengesammelten Bockmist von Zahlen, die das RKI liefert, nicht akzeptieren.
Daher fehlt auch der Immunologie die Hypothesenprüfung anhand der Realität.
[Rant] So lange Mediziner Empirie nicht lernen, werden sie auch keine Wissenschaftler werden.
Die Labormäuse müssen endlich das reale Leben kennenlernen! [\Rant]
@Mela @Fischblog
@wauz @Mela @Fischblog Ohje. Genau ^das hatte ich befürchtet.

@srgjp Typ im Internet behauptet was absurdes.

Anderer Typ im Internet: "Dann muss das wohl wahr sein."

@wauz @Fischblog

@srgjp
Also: keine Glaubenssätze über das Immunsystem, so lange man die Behauptungen nicht belegen kann!
Im Moment kann keiner etwas mit Sicherheit sagen, außer, dass Menschen Kontakt mit "Erregern" haben und NICHT krank werden, während andere sehr wohl krank werden.
Über die Umstände und Verteilung gibt es, je nach Erreger/Krankheit unterschiedliche Annahmen.
Ein paar dieser Annahmen sind von Erfahrungen zumindest wahrscheinlich, während man zu anderen nichts wirklich begründen kann.
@Mela @Fischblog
@wauz @Mela @Fischblog Mein Immunsystem hat - mal abgesehen vom Parasympathicus - wenig mit Glauben zu tun. Aber bei Schwurbelei will ich mich auch liebenr nicht beteiligen.

@srgjp
Der meiste Schwurbel kommt von Ärzten. Die ganzen Lehren über Grippe = Influenza sind in sich zusammengesackt.
Die Ärzte haben Influenza rein nach Symptomen diagnostiziert (auch noch, als es möglich war, es zu überprüfen) und das RKI hat die Meldungen zusammengezählt und das als "Wissenschaft" verkauft.

Confirmation bias at its best!

@Mela @Fischblog

@wauz @Mela @Fischblog Naja. Nein. Insgesamt haben mir Ärzte immer noch deutlich mehr geholfen, als geschadet. Und diese Erfahrung werde ich mir auch von Menschen nicht nehmen lassen, die vor lauter Sättigungsgefühl und aus Langeweile anfangen, ganz gut funktionierende Sytseme infrage zu stellen. Der Körper ist ein komplexes Sytsem und sicherlich sind nicht alle Vorgänge in allen Abhängigkeiten beschrieben - oder jemals beschreibbar. 1/2
@wauz @Mela @Fischblog Und trotzdem werden Menschen heute 100 Jahre alt, obwohl sie sich nicht sonderlich gesund ernähren oder ihre Lebensumstände als gesund zu bezeichnen wären.
@srgjp
Wir wissen im Moment noch nicht, warum manche Menschen (anscheinend) das Potential haben, sehr alt zu werden. Was wir wissen, ist, dass heute weniger Leute jung sterben, weil wir bestimmte Verletzungen und Krankheiten besser heilen können.
Also weniger "Ausfall" durch einfache Ursachen.
@Mela @Fischblog
@srgjp
Ja. Ärzte als Mensch, der durch ein großes Maß an Faktenwissen, Erfahrung und vielleicht auch ein bisschen Intuition Diagnosen erstellt und Therapien vorschlägt/durchführt. Funktioniert. Meistens sogar gut.
Mein Hausarzt, mit dem ich über das Problem der Influenza-Diagnose gesprochen habe, hat auch ganz zu recht gesagt, dass in dem Fall die Diagnose eher nicht wichtig wäre, weil die Therapie die gleiche wäre...
Der Arzt handelt pragmatisch, und das ist gut so.
Aber Wissenschaft geht eben anders. Das darf man nicht durcheinander bringen.
Darum geht es mir.
Mich hat erst im Februar ein Notarzt aufgesammelt. Ohne den (+ Rest ) hätte ich deutlichen Schaden genommen.
@Mela @Fischblog

@srgjp
Wenn man sich bestimmte, überlieferte medizinische Lehren aus der Antike anschaut, ist man geneigt, anzunehmen, damals hätte es keine Heilung geben können. Ich halte es aber für gewiss, dass diese Lehren von durchaus guten Ärzten stammen, sonst hätte man das nicht überliefert.
Wer in der Praxis heilt, kann durchaus auch eine falsche Theorie benutzen, wenn denn die Praxis aus ganz anderen Gründen hilfreich ist.

@Mela @Fischblog

@srgjp

Bitte rufe Google auf und gib "AIDS" und "Krebs" ein. Danach weißt Du, wie das zusammenhängt und wie das aussähe, wenn Dir dein Immunsystem nicht
an 99,99% aller Tage den Bürzel retten würde.

@wauz @Fischblog

@Mela @wauz @Fischblog Uiuiui - ganz schön twitteresk hier. Kein Grund, mit Kraftausdrücken um sich zu werfen. Ich sage nur: 1. Das Immunsystem lernt durch Infekte. 2. Das Immunsystem kann nicht alles Heilen (Krebs ist eine schwere Krankheit). 3. Dies nicht präzise auszudrücken führt zu Missverständnissen und wird gerne von Leuten benutzt, die dieser Tage gerne ganze Systeme infrage stellen. Daran irgendwas verkehrt?