Romarechte statt Antiziganismus! Am 8. April 1971 fand in London der erste Weltkongress der internationalen Roma-Bürgerrechtsbewegung statt. Auf diesem einigten sich die Anwesenden auf die Selbstbezeichnung «Roma», was in Romanes auch «Mensch» bedeutet. Dies entstand auch gegen andere stigmatisierende Fremdbezeichnungen. Der Begriff Antiziganismus (auch als Gadjé-Rassismus, oder Antiromaismus bezeichnet) beschreibt den speziellen Rassismus gegen die Roma.

#AndiesemTag

Laut der Leipziger Studie «enthemmte Mitte» (2016) stimmten 49,6% der Aussage «eher oder voll und ganz zu», «Sinti und Roma sollten aus den Innenstädten verbannt werden». In vielen Ländern Europas sind viele Formen des Antiziganismus tägliche Praxis.
Im Jahr 1990 wurde der 8. April zum Internationalen Aktionstag erklärt. An diesem Tag soll der Verfolgung und Diskriminierung von Roma gedacht werden. Insbesondere wird an den bis zu 500.000 Opfern des Völkermords an den Roma durch das nationalsozialistische Deutschland gedacht.