Im #Morgenmagazin läuft ein Bericht über eine Beerdigung eines ukrainischen Kommandeurs. Ständig wird sein Kampfname genannt. Es zeigt den Wahnsinn des Krieges, wenn selbst im Tod nicht dem Menschen gedacht wird, sondern der Taten im Krieg. Diesen Kult noch über die Landegrenzen hinaus wirken zu lassen, sollten sich besonders deutsche Medien dringend verbitten & Distanz wahren.

https://www.zebrabutter.net/wer-im-heiligen-kampf-stirbt-ruht-auch-in-der-erde-ferner-laender-wie-im-vaterland.html

„Wer im heiligen Kampf stirbt, ruht auch in der Erde ferner Länder, wie im Vaterland.“ — Zebrabutter

Daniel Lücking über Sinn und Bedeutung von Inschriften auf Soldatengräbern.

Zebrabutter
@DanielLuecking alleine schon der Heilige Kampf.
Steht da in den obersten 10 glaubensregeln nicht irgendwas von : Du sollst nicht töten ?
Der Verein war schon immer immens scheinheilig.
@DanielLuecking vielleicht waere es angebracht die #Witwen mal zu fragen und zu zeigen....#Respekt
@groms Das gilt als „extrem unethisch“ im Journalismus. Und ehrlich: Ich möchte auch nicht in einem Moment tiefster Trauer für die Medien herangezogen werden und mich eventuell Jahre später darüber ärgern, was ich in diesem Moment gesagt oder nicht gesagt habe.
Ein Mensch ist gestorben und er wird auf die Funktion reduziert. Das ist alles nicht gut. Selbst, wenn man sich bei dem Berufsbild häufig überidentifiziert.