Im Januar 2023 gab es eine Dunkelflaute. Hätte diese ohne fossile Kraftwerke zu einem Blackout geführt?
In 2023 definitiv ja -
mit Ausbau (auf Zielwerte) der Erneuerbaren aber nicht. Siehe den Beitrag vom @eeMag dazu:
https://energiewende.eu/blackout-bei-dunkelflaute/
Blackout bei Dunkelflaute?

Wären bei 100% erneuerbaren Energien im Januar 2023 die Lichter ausgegangen?

ee mag
@eeMag
Trotz vereinfachter Annahmen kommt das @eeMag zu der Aussage, dass es im Januar 2023 keinen Blackout gegeben hätte.
Und ja, @tschuesserdgas , die Modellierung war sehr einfach. Sektorkopplung und Nutzung von Gebäuden als Wärme-/Kältespeicher hätte dazu geführt, dass es noch besser gefunkt hätte - bei einem niedrigeren Ausbau.
@Klima_Mahner @eeMag Sehr interessanter Artikel! Dort wird als hauptsächliches Speichermedium grünes Methan angesprochen. Gerade im Wärmebereich könnte aber auch direkt Wärme gespeichert werden. Mit Wasserspeichern, wie sie in Dänemark bereits existieren, kann in Zeiten von Stromüberschüssen so viel Wärme gespeichert werden, dass daraus monatelang in Wärmenetze eingespeist werden kann. In dem Artikel werden Wärmenetze leider gar nicht erwähnt, obwohl die super wichtig für die Wärmewende sind.
@tschuesserdgas @eeMag
Ich bin sowieso gegen diesen Methan Unsinn für die Wärme. Wir werden mit Wärmepumpen und wo sinnvoll mit Wärmenetzen heizen. Evtl. kombiniert mit Solarthermie und Geothermie, aber ohne den Umweg Methan.
P2G (H2+Derivate) werden wir für Hochtemperaturprozesse (Industrie) und die Chemie (Moleküle) brauchen, und natürlich als Speicher in Kavernen.
Aber H2/Gas ist Unsinn für die Hauswärme und die Mobilität an Land.